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Für die Verlegung von Trinkwasserleitungen und Kanalrohren haben die Stadtwerke Karben 2020 Geld zurückgestellt. Das Gesparte kann nun 2021 ausgegeben werden. SYMBOLFOTO: PE

Zwei Millionen Euro mehr in der Kasse

  • Holger Pegelow
    vonHolger Pegelow
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Karben (pe). Die Stadtwerke Karben haben im vergangenen Jahr - teilweise bedingt durch die Corona-Pandemie - einiges an Geld gespart. Das dürfen sie nun in diesem Jahr ausgeben. Denn die Stadtverordnetenversammlung hat auf ihrer jüngsten Sitzung die sogenannten Haushaltsausgabereste aus 2020 einstimmig in dieses Jahr übertragen.

Das Hallenfreizeitbad war im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie viele Monate geschlossen. Das hat einiges an Geld gespart, wenngleich etliche Arbeiten innerhalb des Bades ausgeführt worden sind. So wird aus dem Schwimmbadinvestitionsprogramm noch die Schlussrechnung erwartet. Die seitens der Stadtwerke vorgesehen 45 000 Euro sind deshalb aus dem vergangenen Jahr in dieses Jahr übertragen worden. Nicht ausgegeben worden sind auch rund 29 000 Euro für die Neuanschaffung eines Mähroboters; diese Anschaffung wurde wegen der Badschließung nicht getätigt.

Einige Maßnahmen laufen noch

Das sind nur zwei der zahlreichen Positionen in einer Vorlage des Eigenbetriebs der Stadtwerke an die Stadtverordneten. Summiert ergeben sich laut der Aufstellung rund zwei Millionen Euro, die im letzten Jahr nicht ausgegeben wurden. Und zwar beileibe nicht nur wegen der Corona-Pandemie. Die fehlenden Schlussrechnungen sowie noch laufende Maßnahmen haben einen rechnerischen Abschluss verhindert, mithin auch, dass das durch die Stadtverordneten für das Jahr 2020 bereitgestellte Geld nicht ausgegeben wurde.

Größter Gesamtposten ist dabei das sogenannte Kanalwerk mit knapp 821 000 Euro. Dazugehören die Erneuerung der Kanäle in der Bahnhofstraße in Groß-Karben, die geplanten Baumaßnahmen im Neubaugebiet »Am Quellenhof«, Kanalsanierungen, etwa in der Alten Heerstraße, der Martins-Kirchgasse oder der Robert-Bosch-Straße.

Über 680 000 Euro schlagen für die Wasserversorgung zu Buche, auch hierzu gehört die gerade laufende Erneuerung der Wasserleitung in der Alten Heerstraße, die noch fehlende Schlussrechnung für die neue Trinkwasserleitung in der Rendeler Straße sowie die noch nicht begonnenen Baumaßnahmen Am Quellenhof.

Auch Investitionsvorhaben in die Kläranlage sind in das zweite Halbjahr 2021 verschoben worden. Deshalb wurden die für 2020 vorgesehen 434 000 Euro nicht ausgegeben und ins aktuelle Jahr übertragen.

Mit knapp 70 000 Euro schlagen auch zwei Pritschenfahrzeuge zu Buche, die für den städtischen Bauhof erst in diesem Jahr angeschafft werden sollen.

Insgesamt kamen so exakt 2 082 200 Euro zusammen, die in dieses Jahr übertragen wurden und nun von den Stadtwerken ausgegeben werden können.

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