Frankfurter Hauptbahnhof

Wysocki für Fernbahntunnel

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Frankfurt/Bad Vilbel (pm). Die Deutsche Bahn hat die Pläne für einen Fernbahntunnel unter dem Frankfurter Hauptbahnhof vorgestellt. Dieser könnte den Kopfbahnhof in Frankfurt entlasten und den Fernverkehr flexibler gestalten. Doch auch für den Regionalverkehr und damit für das gesamte Rhein-Main Gebiet stelle der Fernbahntunnel »eine große Chance« dar.

Sebastian Wysocki, Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent der Stadt Bad Vilbel, sieht darin auch einen großen Gewinn für die Quellen- und Festspielstadt.

Zeichen für Regonalverkehr

»Es ist ein großartiges Zeichen für den Regionalverkehr im Rhein-Main-Gebiet, dass die Machbarkeitsstudie der Bahn zu einem positiven Ergebnis kommt. Mit dem Fernbahntunnel unter dem Frankfurter Hauptbahnhof würde auch der Regionalverkehr verlässlicher und flexibler. Dem Ausbau wichtiger Strecken und der Verdichtung von hoch frequentierten Bahnlinien stünde somit nichts mehr im Weg«, kommentiert Wysocki.

Laut Bahn sollen dank des Fernbahntunnels künftig rund 250 mehr Züge pro Tag am Frankfurter Hauptbahnhof haltmachen können. Damit würden vor allem überirdische Gleise für den Regionalverkehr frei, womit auch hier ein höherer Takt entstehen könnte. »Durch den viergleisigen Ausbau auf der Main-Weser-Strecke, also den Gleisen, auf denen die S 6 verkehrt, wird eine Grundlage für einen verlässlicheren Regionalverkehr in unserer Region geschaffen. Für unseren Bahnhof in Bad Vilbel würde ein Fernbahntunnel jedoch auch bedeuten, dass weitere Bahnen für den Regionalverkehr hier haltmachen könnten. Außerdem würde somit auch die Niddertalbahn aufgewertet werden können«, ist sich Wysocki über die positiven Effekte auf und für Bad Vilbel sicher.

Noch sei es ein längerer Weg, bis etwaige Arbeiten beginnen könnten, aber die Machbarkeitsstudie, die nicht nur für den Regionalverkehr, sondern eben auch für den Fernverkehr in ganz Deutschland positive Auswirkungen aufzeigt, ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. »Wir werden als Stadt Bad Vilbel diesen Prozess konstruktiv und positiv begleiten und uns in den regionalen Gremien für den Fernbahntunnel einsetzen. Alles, was dabei hilft, unsere Stadt sowie die gesamte Region besser und schneller miteinander zu vernetzen, muss gefördert werden. Daher freuen wir uns, dass dieser Prozess ein großes Stück weiter angestoßen wurde«, meint Wysocki in der Pressemitteilung.

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