In gemütlicher Runde haben sich Lehrerinnen und Betreuerinnen getroffen, um über weitere Ziele zu sprechen. FOTO: PV
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In gemütlicher Runde haben sich Lehrerinnen und Betreuerinnen getroffen, um über weitere Ziele zu sprechen. FOTO: PV

Viele Angebote nach dem Unterricht

  • vonred Redaktion
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Wöllstadt(pm). Seit diesem Schuljahr kann die Fritz-Erler-Schule mit dem Förderverein Freunde und Förderer der Fritz-Erler-Schule als Träger an den Standorten Nieder- und Ober-Wöllstadt den Familien ein Ganztagsangebot im Profil 1 anbieten. Montags, dienstags und mittwochs steht den Eltern der Jahrgangsstufen 3 und 4 neben dem bisherigen Betreuungsangebot des Fördervereins auch ein Ganztagsangebot zur freien Einwahl zur Verfügung.

Schon zu Beginn der Umsetzung des Ganztagsprogramms stand fest, dass die bisher hochgeschätzte Arbeit der Betreuungseinrichtung unter Leitung von Antje Blasberg harmonisch in das neue Angebot einfließen sollte. Maßgeblich war, für die Kinder die vertrauten Bezugspersonen und die vertrauten Abläufe zu erhalten und durch zusätzliche Angebote zu ergänzen. Bei jeder Entscheidung standen die Kinder mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt.

Das hohe Interesse am Ganztagsangebot an beiden Standorten zeigt, dass diese Überlegungen offensichtlich die Bedürfnisse der Kinder und ihrer Eltern gut getroffen haben.

Mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 werden 31 Kinder am Hauptstandort in Nieder- Wöllstadt und 30 Kinder in der Außenstelle in Ober-Wöllstadt im Ganztag betreut. Die Betreuung und die Angebote für die Kinder finden im Schulgebäude statt. Durch Kooperationen mit örtlichen Vereinen und der evangelischen Kirchengemeinde konnte hier ein abwechslungsreiches Angebot am Nachmittag erstellt werden. Das breit gefächerte Angebot umschließt an beiden Standorten folgende AGs: Chor, Sport- und Yoga und eine Kreativ- sowie eine Spiele-AG, die auch mit vom Betreuungsteam gestaltet werden.

Neben dem Ganztag steht den Eltern noch ein anschließendes Betreuungsprogramm zur Verfügung.

Mit Einführung des Ganztagsprogramms wurden an der Fritz-Erler-Schule auch Lernzeiten am Vormittag eingeführt. Die Lernzeiten in den Jahrgangsstufen 3 und 4 sind zusätzliche Übungszeiten während des Schulvormittags. Sie ersetzen die gängigen Hausaufgaben und werden von den Lehrkräften vorbereitet und begleitet.

Lernzeit ersetzt Hausaufgaben

Auf diese Weise können die Kinder nach Unterrichtsende direkt zum Essen gehen und noch ein wenig die Ruhezeit bis zum Beginn der Nachmittagsangebote nutzen.

Ganz nach dem Motto "Gemeinsam für die Kinder" rief die Schulleiterin Anja Wall gemeinsam mit der Leiterin der Betreuungseinrichtung, Antje Blasberg, kürzlich ein World-Café ins Leben. In einladender, gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee, Kuchen und Gebäck trafen sich Lehrkräfte und Betreuerinnen, um ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Ganztagsangebot auszutauschen, neue Ansätze zu diskutieren und den pädagogischen Austausch zu pflegen. Drei Fragen standen dabei bei den wechselnden Arbeitsgruppen im Mittelpunkt: "Welche Schätze gilt es zu bewahren? Was läuft gut in der Zusammenarbeit zwischen Betreuung und Schule?", "Welches sind unsere gemeinsamen Werte/Ziele/Leitbilder? Wofür stehen wir?" und "Wo liegen Schwachpunkte in unserer Zusammenarbeit? An welchen Stellen besteht Handlungsbedarf?" Die spontan geäußerten, positiven Rückmeldungen zum World-Café zeigten das hohe Engagement der beteiligten Personen, für die Kinder und ihre Familien ein pädagogisch wertvolles Programm zu erhalten und immer weiter auszubauen.

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