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Treffen im Bewegungsparcours: (von links) Erich Reinke , Stefan Thiele (SPD Wöllstadt), Natalie Pawlik, Bernd Hinkelmann und Sebastian Briel (Wein- und Kulturverein).

Starke Zivilgesellschaft gefordert

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Wöllstadt (pm). Die SPD-Bundestagskandidatin Natalie Pawlik hat sich kürzlich mit Vereinsvertretern im Bewegungsparcours in Nieder-Wöllstadt zum Informationsaustausch getroffen. Mit dabei waren Stefan Thiele und Bernd Hinkelmann von der SPD Wöllstadt, der Vorsitzende des Wöllstädter Wein- und Kulturvereins, Sebastian Briel, sowie Erich Reinke, Vorsitzender des Turnvereins Nieder-Wöllstadt.

Im Vordergrund stand neben der Führung durch den neuen Bewegungsparcours vor allem ein Gespräch zur Lage der Vereine während der Corona-Pandemie und die Stärkung der Zivilgesellschaft durch die Politik.

Der Parcours ist gleichzeitig Ausgangspunkt für die knapp drei Kilometer lange Trimm-Dich-Strecke. Auf dem Weg befinden sich 15 Stationen für Freiübungen. »In diesem Bewegungsparcours stecken viele Stunden ehrenamtliche Arbeit. Wir sind dankbar für die viele Unterstützung seitens der Helfer, der Gemeinde und der Sponsoren, ohne die es den Bewegungsparcours mit elf Stationen und vier Ruhebänken so nicht gäbe«, erläutert Reinke. »Der Platz wird bei Weitem nicht nur von Sportlern genutzt. Er ist zum Ort der Begegnung von Jung und Alt geworden, darauf sind wir stolz«, so Reinke weiter.

Der Turnverein 1892 Nieder-Wöllstadt gehört zu den größten Vereinen der Gemeinde. Während der Pandemie mussten die vielseitigen Angebote eingestellt werden, doch die Vereinsmitglieder haben sich davon nicht entmutigen lassen und schafften alternative Möglichkeiten wie Training im Freien oder in einem extra angeschafften Zelt mit coronokonformem Abstand.

»Es sind nicht nur die Sportvereine, die im Zuge von Corona ihr Engagement einstellen und auf vieles verzichten mussten. Auch wir als Kulturverein haben durch die Ausfälle unserer Feste und Angebote eine schwierige Zeit durchlebt«, ergänzte Briel.

Gerade in kleinen Gemeinden wie Wöllstadt funktioniere das Zusammenleben vor allem dank des Ehrenamts und des starken Miteinanders so gut. »Viele Aufgaben werden hier noch ehrenamtlich übernommen. Ich finde es wichtig, dass wir gerade jetzt den Fokus auf das Miteinander und die Unterstützung der Vereine legen. Wir brauchen einen Aufbruch für eine starke Zivilgesellschaft nach Corona«, führte Briel weiter aus.

Miteinander hat gelitten

Dies unterstützt auch Natalie Pawlik. »Gerade durch Corona merken wir, wie wichtig die Beiträge von Ehrenamtlichen für unser Zusammenleben sind. Auch wegen des Engagements der vielen Bürgerinnen und Bürger, die für ihre Nachbarn einkaufen gegangen sind oder Masken genäht haben, als diese knapp waren, sind wir durch diese Krise gekommen. Doch das Miteinander hat durch die fehlenden Begegnungen, Feste und Zusammenkünfte sehr gelitten«, stellte Pawlik fest. »Zivilgesellschaftliches Engagement ist eine tragende Säule unserer Demokratie. Das Ehrenamt zu stärken und Ehrenamtlichen das Leben einfacher zu machen, ist mir ein wichtiges Anliegen«, erklärte Pawlik abschließend.

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