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Sportplatz Nieder-Wöllstadt: Bauende in Sicht

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Der neue Sportplatz neben dem geplanten Rewe-Markt in Nieder-Wöllstadt sollte längst fertig sein. Nur kam es kurz vor der Eröffnung zu Problemen. Die sollen aber bald beseitigt sein.

Von NIC

Ende Juli, spätestens Anfang August – dann ist der neue Sportplatz in Nieder-Wöllstadt fertig. So war es zumindest einmal vorgesehen. Nun ist Anfang September, der Sportplatz sieht auch recht gut aus – jedenfalls das Drumherum –, die Bande zum Beispiel ist fertig, und die Auffangnetze sind angebracht. Der Platz an sich jedoch ist noch schwarz (die elastische Schicht, auf die der Teppich aus Kunstrasen kommt). Der Rasen fehlt.

Doch wie Bürgermeister Adrian Roskoni sagt, hat die ausführende Firma nun zugesagt: Zum ersten Oktoberwochenende soll der Platz fertig werden. Warum bspw. die Tore schon da sind, der Rasen aber nicht, habe auch damit zu tun, dass unterschiedliche Firmen am Werk sind, wie Roskoni sagt.

Zuständig für den Sportplatz sei der Investor des Rewe-Markts, der direkt daneben entsteht. Der Rewe ist auch der Grund, dass der alte Sportplatz (kleines Foto) verlegt, also um 90 Grad gedreht und neu errichtet wurde.

Der Investor, die Firma Gesellschaft für Handel und Immobilien aus Linden, hat, wie Roskoni sagt, den Bau des Sportplatzes an eine weitere Firma übergeben, diese wiederum habe für die Kunstrasenfläche das Unternehmen Polytan beauftragt, ein Hersteller von Kunstrasensystemen und Sport-Kunststoffbelägen.

Spiele verschoben

An diesem Punkt in der Kette sei es zu Problemen gekommen – welche genau, das sei nicht klar. Roskoni weiß nur: Der Termin sei stets bestätigt worden, erst kurz vor der geplanten Eröffnung des Sportplatzes Anfang August (und von einem anderen Datum sei nie die Rede gewesen) sei herausgekommen, es gebe Probleme bei der Produktion – »Genaueres wissen wir auch nicht«.

Walter Nebel, Pressewart des SV Nieder-Wöllstadt, stellt die Situation allerdings anders da: Eine Fertigstellung des Platzes sei schon für Mai versprochen worden, sagt er – daher hätten auch viele Fußballspiele verschoben werden müssen. Mit dem neuen Termin, Anfang August, seien wieder Spiele nach Nieder-Wöllstadt gelegt worden – und mussten wieder verschoben werden. Dadurch seien dem Verein Einnahmen weggebrochen, die Verluste bewegten sich im vierstelligen Bereich.

Die Schuld dafür, dass es zu einer weiteren Verschiebung gekommen war, liegt laut Nebel in der gesamten Planung und darin, dass mehrere daran beteiligt sind – »alle schieben die Verantwortung von sich«. Dass nun Probleme auftreten, obwohl lange bekannt, dass in Nieder-Wöllstadt ein Kunstrasenplatz hinkommt, hält er für einen vorgeschobenen Grund. So oder so: »Es wird Zeit, dass der Platz fertig wird.« (sda/Foto: nic)

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