Hund vergiftet

Rattengift auf Gassi-Runde: Hund muss in die Klinik

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Auf der Gassi-Runde in Nieder-Wöllstadt ist ein Hund vergiftet worden. Wie er die Substanz aufgenommen hat, ist unklar. Laut Labor-Ergebnis ist aber sicher, dass es sich um Rattengift gehandelt hat.

Auf einer Gassi-Runde in Nieder-Wöllstadt ist ein Hund vergiftet worden. Das Tier hat überlebt, musste aber zwischenzeitlich in der Tierklinik versorgt werden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war die Halterin mit ihrem Hund Anfang Dezember im Bereich Wilhelm-Bechtold-Straße/Neuer Trieb/Burgweg unterwegs gewesen. Auf der Strecke zwischen Kleingärten, Reiterhof und Sportplatz muss ihr Hund "in unbekannter Form Gift aufgenommen haben", wie die Polizei schreibt.

Blut erbrochen

Mitte Dezember erbrach der Mischlingshund plötzlich Blut, weshalb die Wöllstädterin ihn in die Tierklinik brachte. Nach einer Behandlung geht es dem Hund wieder gut. Nun traf das Labor-Ergebnis von der Untersuchung des Erbrochenen ein: Darin wurde eine Vergiftung des Hundes durch Rattengift nachgewiesen. "Da die Wirkung des Giftes verzögert eintritt, ist nicht klar, wann und wo genau auf der Gassirunde der Hund das Gift aufnahm", heißt es weiter in der Meldung.

Wer kann Hinweise geben?

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06031/6010 zu melden. Darüber hinaus mahnt die Polizei grundsätzlich zur Vorsicht: "Achten Sie genau darauf, was Ihr Hund während eines Spaziergangs macht, und vor allem darauf, dass er nichts aufnimmt." Man solle den Hund stets über eine Leine oder auf Zuruf kontrollieren und auf ihn einwirken können.

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