"Planung ist ein Witz"

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Die CDU ärgert sich über die Planungen von Hessen Mobil für den Rückbau der Gießener Straße in Ober-Wöllstadt. Beim Umbau der K 11, die frühere B 3-Ortsdurchfahrt, kämen die Belange von Fußgängern und Radfahrern zu kurz. Bei einer Ortsbegehung im Beisein des Zweiten Kreisbeigeordneten Matthias Walther (CDU) seien "mangelnde Verkehrsberuhigung und viel zu schmale Bürgersteige massiv kritisiert" worden, teilt Oliver Kröker für die Christdemokraten mit. Einseitige Bürgersteige und Schrammborde mit nur 50 Zentimetern Breite seien "ein Witz" und für die CDU nicht akzeptabel.

Die CDU ärgert sich über die Planungen von Hessen Mobil für den Rückbau der Gießener Straße in Ober-Wöllstadt. Beim Umbau der K 11, die frühere B 3-Ortsdurchfahrt, kämen die Belange von Fußgängern und Radfahrern zu kurz. Bei einer Ortsbegehung im Beisein des Zweiten Kreisbeigeordneten Matthias Walther (CDU) seien "mangelnde Verkehrsberuhigung und viel zu schmale Bürgersteige massiv kritisiert" worden, teilt Oliver Kröker für die Christdemokraten mit. Einseitige Bürgersteige und Schrammborde mit nur 50 Zentimetern Breite seien "ein Witz" und für die CDU nicht akzeptabel.

Die Zeiten, in denen die Bürgersteige an der Straße aus Angst vor den durchfahrenden Kraftfahrzeugen Sperrgebiete für Fußgänger seien, müssten endlich beendet werden. Die Planer von Hessen Mobil hätten bei der Umbauplanung wenig Kreativität gezeigt. Der Schutz der Fußgänger habe im modernen Straßenbau mittlerweile einen viel höheren Stellenwert. Angestrebt werde ein gleichberechtigtes Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer. Hier müsse ein Umdenken erfolgen.

Walther sagt Prüfung zu

Die Union sieht die Planungen daher nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Man habe einem Verkehrsfachmann der FH Darmstadt die Pläne gezeigt. Dieser habe angesichts der Planungen des Wetteraukreises, verantwortlich für die neue Kreisstraße, nur den Kopf geschüttelt, sagt Kröker. "Während man an der Straße nach Friedberg beidseitig Leitplanken installiert hat, sollen in der Ortslage nur wenige Dezimeter Raum für die Fußgänger genügen."

Für die CDU stehe dagegen fest, dass der Durchgangsverkehr nur durch "einschneidende Maßnahmen" aus dem Ort gedrängt werden könne. Wöllstädter Straßen dürften keine Zubringer zur Autobahn sein. Die Union fordert den Wetteraukreis daher auf, die Planungen nochmals zu überarbeiten.

Der Kreisbeigeordnete Matthias Walther nehme die Bedenken der Wöllstädter ernst, heißt es in der CDU-Pressemitteilung. Er habe eine neuerliche Prüfung des Vorhabens zugesagt.

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