Ortsumgehung

Ortsumgehung Wöllstadt wird endlich eröffnet!

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Ganz fertig ist sie noch nicht, trotzdem ist der heutige Montag (14. August) für die Wöllstädter ein historischer Feiertag: Nach über vier Jahren Bauzeit wird die B3/B45-Ortsumgehung um 14 Uhr eröffnet.

Über 45 Millionen hat der Bund in das Straßenprojekt gesteckt, dessen Eröffnung mehrfach verschoben worden war.

Andernorts hat der Bund schon für weniger eine Autobahn gebaut: In Stoßzeiten fahren bis zu 28 000 Autos täglich durch Wöllstadt. Ab morgen, 15. August, haben die meisten Anwohner ruhigere Tage und Nächte. Und die Autofahrer werden die vielbefahrene Strecke zwischen Friedberg und Karben auf dem etwa sieben Kilometer langen Teilstück der B 3 deutlich schneller zurücklegen können. Auch wenn vor allem die Anlieger in der Hanauer und Gießener Straße die Befürchtung haben, dass viele Autofahrer Richtung Süden weiter den Weg über Rosbach und die K 11 durch Ober-Wöllstadt wählen werden. +++ Im Video: Hier fahren Sie mit der WZ die Strecke ab +++ Feier ohne Verkehrsminister Über ein Fahrverbot für Lkw, die künftige Beschilderung und Maßnahmen, um das Rasen durch den Ort zu verhindern, wird auch nach der Teilfreigabe zu reden sein. Heute aber wird gefeiert: Um 14 Uhr werden Politiker, Bauarbeiter und sicher jede Menge Wöllstädter Bürger südlich von Friedberg im künftigen Kreuzungsbereich der B 3 mit der ab sofort umgewidmeten Kreisstraße 11 nach Ober-Wöllstadt zusammenkommen (Parkplätze gibt es nur für geladene Gäste), um die Straße freizugeben. Verkehrsminister Alexander Dobrindt wird entgegen früherer Informationen doch nicht dabei sein.

Dafür sprechen Ulrich Hansel (Hessen Mobil), Staatssekretär Rainer Bomba, Europaministerin Lucia Puttrich, Landrat Joachim Arnold und Bürgermeister Adrian Roskoni. Arbeiten dauern bis Frühjahr

Noch bis zum Frühjahr wird an der Ortsumgehung gearbeitet. Die meisten Anschlüsse der neue Straße – allen voran der Knoten zwischen den beiden Ortsteilen – sind noch nicht fertig. Die alte B 3 zwischen Friedberg und Ober-Wöllstadt erhält einen Radweg – dafür muss eine Vollsperrung her. Die Wöllstädter müssen den Anblick von Baumaschinen und Absperrgittern noch ein wenig länger ertragen.

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