Noch gilt hier kein "rechts vor links". Die Autofahrer verhielten sich aber bereits so, hat Oliver Kröker beobachtet. 	FOTO: PM
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Noch gilt hier kein »rechts vor links«. Die Autofahrer verhielten sich aber bereits so, hat Oliver Kröker beobachtet. FOTO: PM

Neue Chance für Rechts-vor-links-Regelung?

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Wöllstadt (pm). Einen neuen Anlauf für die Umsetzung der Rechts-vor-links-Regelung auf den ehemaligen Bundes-Durchgangsstraßen in beiden Ortsteilen haben die Christdemokraten angestoßen.

Der Wetteraukreis als Verkehrsbehörde habe das Vorhaben der Gemeinde bislang abgelehnt, sagt CDU Fraktionsvorsitzender Oliver Kröker. Wegen einer neuen Situation erhoffe man sich jetzt aber ein Umdenken bei der Behörde. Daher habe die Union Bürgermeister Adrian Roskoni gebeten, erneut bei der Verkehrsbehörde vorstellig zu werden.

Beim Umbau der Hanauer Straße wurden rote Fahrbahnmarkierungen in den Kreuzungsbereichen aufgebracht. Das habe zu einem veränderten Verhalten der Autofahrer geführt, so die Beobachtung der Christdemokraten. »Es scheint für viele nicht mehr so klar ersichtlich zu sein, wer eigentlich Vorfahrt hat«, sagt Kröker. Daher komme es vermehrt dazu, dass Autofahrer für die aus den Wohnstraßen auf die Hanauer Straße einfahrenden Fahrzeuge anhalten, um ihnen Vorfahrt zu gewährten. Es zeige sich, dass sich eine entsprechende Fahrbahnmarkierung positiv auf den Verkehr auswirken könne, sagt Kröker. Er habe die Hoffnung, dass die Verkehrsbehörde den CDU-Vorschlag noch einmal aufgreift«. Die Rechts-vor-links-Regel sei ein wichtiger Baustein, die Geschwindigkeiten zu senken und die Ortsdurchfahrten für den Durchgangsverkehr weniger attraktiv zu machen.

Ziehe die Verkehrsbehörde mit, könne man zeitnah auch auf der Ilbenstädter, der Frankfurter und der Friedberger Straße die roten Fahrbahnmarkierungen aufbringen, fordert Kröker abschließend.

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