Musik-Neustart nach Corona

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Wöllstadt (pm). Das Stammorchester des Musikvereins Ober-Wöllstadt unter Leitung seiner Dirigentin Lisa Bodem hat ein Projekt erarbeitet. Sobald die Pandemie-Entwicklung wieder Proben zulässt, soll es starten. Es trägt den Titel »Musikalischer Aufbruch in eine Zeit nach Corona!« und entstand durch eine Förderung im Programm »Neustart Amateurmusik«.

»Im Mittelpunkt wird das Ensemblespiel stehen«, erklärt Vorsitzender Christof Westerfeld. Es soll den Weg hin zu gemeinsamer Musik ebnen und soziale Kontakte stärken. Das Orchester werde dafür in kleine Instrumentalgruppen aufgeteilt. »Jeder Musiker soll mitmachen können«, betont Dirigentin Bodem. Deshalb werde die Literatur so ausgewählt, dass sie den Musiker auf dem jeweiligen Level abholen könne.

»Musikalische Vielfalt« lautet das Motto, unter dem unterschiedlichste Werke erarbeitet werden. So sollen sich neben gemischten und reinen Holzbläser-, Blechbläser- und Schlagzeugformationen Arrangements von Filmmusiken, bekannte Märsche und Lieder, aber auch Barockmusik und originale Ensemblemusik wiederfinden. Dirigentin Bodem ist überzeugt: »Die verbesserten und trainierten Aspekte aus der Ensemblezeit bringt der Musiker irgendwann wieder in das große Orchester zurück.«

Konzerte geplant

Zudem will der Musikverein auch wieder im Dorfleben präsent sein und das Publikum mitreißen. Dafür sind im Sommer kleine Open-Air-Konzerte der einzelnen Gruppen angedacht. Im Spätherbst ist ein Abschlusskonzert in der Römerhalle mit allen Gruppen geplant, sofern die Pandemie es zulässt.

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