Aussicht auf Kaichen.
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Aussicht auf Kaichen.

Radtour-Serie

Mit dem Rad durch die Wetterau: Im wildromantischen Krebsbachtal

Diese Woche geht es mit dem RC Edelweiß Nieder-Wöllstadt auf eine Tour, die sowohl durch den Wald führt als auch schöne Ausblicke bietet.

Das Besondere an der Strecke? »Der Ausblick von der Kaicher Höhe, das Krebsbachtal, die Sternbacher Kirche und die Mündung der Wetter in die Nidda in Assenheim«, sagt Franz Klöckl. Er ist Radwanderwart des RC Edelweiß 1914 Nieder-Wöllstadt. Für die Radtour-Serie hat der Verein eine Strecke ausgewählt, die von Nieder-Wöllstadt über Burg-Gräfenrode nach Niddatal führt.

Wer mit der Bahn in Nieder-Wöllstadt ankommt, verlässt den Bahnhof nach rechts in die Eisenbahnstraße und nimmt die nächste Straße nach links (Lindenstraße). Die Durchgangsstraße wird überquert in die Paul-Hallmann-Straße, vorbei am Parkplatz und weiter in den Burgweg. Diesem nach rechts folgen und die nächste nach links. Danach geht es über die Nidda - über die Radlerbrücke - und weiter durch die Felder nach Burg-Gräfenrode. Dabei kommt man an einem Aussichtspunkt zur Vogelbeobachtung und mit schönem Blick zur Ilbenstädter Kirche.

Es geht leicht bergauf und rechts am Spargel- und Erdbeerhof der Familie Bär vorbei und weiter nach links Richtung Dorfmitte.

Mit dem Rad durch die Wetterau: Wo einst eine Grenze gewesen ist

Die Radler nehmen den Kaicher Weg, der rund zwei Kilometer mit moderater Steigung bergauf führt. Oben angekommen hat man einen wunderbaren Ausblick in Richtung Taunus, Vogelsberg und Spessart. Nun geht es flott bergab und am Ortsrand nach rechts und an Kaichen vorbei. Nach einer kleinen Steigung geht es nach links zum »Steinernen Tisch«, einer alten Gerichtsstätte.

Nach vorsichtiger Überquerung der Bundesstraße hat man vom Feldweg aus einen Blick auf Schloss Naumburg. Der Weg führt nun zuerst nach links, dann wieder nach rechts steil bergab in das Krebsbachtal.

Im Tal angekommen ist rechts die Hainmühle zu sehen. Hier queren wir den Krebsbach und folgen dem schmalen Waldweg entlang des Bachbetts für die nächsten Kilometer. Eine wunderschöne Strecke erwartet uns.

Ein kleiner Geschichtshinweis am Rande: Der Krebsbach markierte über Jahrhunderte die Grenze zwischen dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt und dem Kurfürstentum Hessen-Kassel. Heute treffen sich hier der Wetterau- und der Main-Kinzig-Kreis.

Der schmale Weg schlängelt sich am Fuße des Berghangs entlang. Nach einiger Zeit sehen wir links die Anlage des Angelsportvereins Erbstadt. Der Weg endet in Erbstadt an der Hauptstraße. Auf dieser fahren wir links in den Ort um dann nach etwa 500 Metern nach rechts in die Waldstraße zu fahren. In einem langen Rechtsbogen erreichen wir wieder den Krebsbach und fahren links in Richtung mehrerer Aussiedlerhöfe. Am zweiten Hof geht es links und kurz auf holprigem Kopfsteinpflaster in Richtung Wald.

Mit dem Rad durch die Wetterau: Abstecher zur Sternbacher Kirche

Kurz nach links und wieder rechts und am Abzweig links haltend fahren wir durch den Wald bis zu einer Kreuzung. Hier geht es nach links bis zur Durchgangsstraße. Achtung beim Überqueren: Hier wird schnell gefahren. Nach einiger Zeit auf dem Waldweg halten wir uns rechts und fahren auf der Gefällestrecke in Richtung Wickstadt. Am Ende der Schotterstrecke, wenn wir aus dem Wald kommen, besteht die Möglichkeit nach rechts einen Abstecher zur Sternbacher Kirche zu machen.

Zurück geht es auf dem selben Weg talwärts bis zur Nidda. Hier geht es links auf den R4 und immer entlang der Nidda über Assenheim, vorbei an Ilbenstadt zurück nach Nieder-Wöllstadt.

Die Fahrrad-Tour des RC Edelweiß bietet viel Natur, schöne Aussichten und vor allem das wildromantische Krebsbachtal. Ein Kleinod, das man so hier nicht erwartet.

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