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In der Rosbacher Straße soll auf Antrag der Freien Wähler eine weitere Straßenlampe errichtet werden.

Mehr Licht in der Rosbacher Straße

  • VonUdo Dickenberger
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Wöllstadt (udo). Der Bauausschuss kam am Dienstag im Bürgerkeller zusammen und befürwortete den FWG-Antrag, in der Rosbacher Straße eine weitere Straßenlampe zu errichten. Zahlreiche Pendler sind hier auf dem Weg zur S-Bahn unterwegs. Die Lampe könnte 6000 Euro kosten.

Zunächst war die Flurbereinigung ein Thema: Der Wege- und Gewässerplan wurde von Steffen von Rockenthien und Matthias Höhn vom Amt für Bodenmanagement in Büdingen vorgestellt. Die durch die Ortsumgehung entstandenen Zerschneidungen sollen gemildert werden. Da keine landwirtschaftlichen Fahrzeuge auf der Umgehungsstraße zugelassen sind, wird ein Lückenschluss für den landwirtschaftlichen Verkehr in Schotter und Asphalt geschaffen. Für den Erosionsschutz wird gesorgt. Zwei Wehranlagen werden rückgebaut. Erdwege, die verlorengegangen sind, müssen an der gleichen Stelle ersetzt werden.

Thema war auch die Zufahrt zum Aussiedlerhof Neuherberge an der alten B 3 südlich von Nieder-Wöllstadt. Die Brücke über den Weinbach ist marode. Weil die Familie Schwind Interesse am Kauf der gesamten Zufahrt hat, soll für die 700 Quadratmeter große Fläche »An der Herberge« ein Wegeeinzugsverfahren durchgeführt werden. Dem Verkauf der Fläche inklusive der Brücke stimmte der Ausschuss zu. Ein alternativer Weg soll schnellstmöglich hergestellt werden.

Zwei Alternativen zu Weg über Brücke

Im Rahmen einer Prüfung wurde festgestellt, dass die Brücke sanierungsbedürftig ist. Als Sofortmaßnahme wurde die Belastbarkeit reduziert. Lothar Schmidt, Ingenieurgesellschaft Pfeiffer und Schmidt, erläuterte, der Zustand der Brücke sei schlecht. Er frage sich, ob sich eine Investition in die Brücke lohnt. Eine Dauerhaftigkeit sei nicht gegeben, ein Geländer fehle. Ein Wellstahlprofil wäre möglich. Die Kosten könnten bei 170 000 Euro liegen.

Es gibt zwei alternative Wege, die hergerichtet werden könnten. Die nördliche Variante hat den Vorteil, dass keine Querungen der Kreisstraße nach Rosbach erforderlich sind. Anwohner betonten die Wichtigkeit eines Weges in den Ort. Derzeit sei der Weg über die Brücke die einzige sichere Verbindung.

Punkte vertagt

Der Gemeindevorstand empfiehlt der Gemeindevertretung, dem Durchführungsvertrag zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan »Gießener Straße« im Ortsteil Ober-Wöllstadt zuzustimmen. Planer Dr. Klaus Thomas erläuterte den Stand der Planungen.

Die weiteren Tagesordnungspunkte, bei denen es unter anderem um die ärztliche Versorgung gehen sollte, wurden wegen der fortgeschrittenen Zeit vertagt.

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