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Die Gartenstraße soll verkehrsberuhigt werden.

Langsamer in Gartenstraße

  • vonUdo Dickenberger
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Wöllstadt (udo). Wegen der Bauarbeiten in der Gießener Straße ist die Verkehrsbelastung in der Gartenstraße angestiegen. Die Verkehrsauswertung zeigt, dass hier zu schnell gefahren wird. Nun soll Abhilfe geschaffen werden.

Einem Antrag der FWG in der jüngsten Gemeindevertreterversammlung folgend, wird der Gemeindevorstand beauftragt, in der Gartenstraße für eine Verkehrsberuhigung zu sorgen. Es soll geprüft werden, ob hier temporäre Verkehrsinseln installiert werden können. Der katholische Kindergarten und die Schule sind zu beteiligen.

Der FWG-Antrag wurde angenommen, aber um die benachbarten Straßen Marienstraße und Mittelgasse erweitert. Der CDU-Änderungsantrag, der abgelehnt wurde, hatte den Ursprungsantrag um Hindernisse zur Verkehrsberuhigung und um die Einbeziehung der Nachbarstraßen ergänzen wollen. Oliver Kröker (CDU) hatte erfolglos einen gemeinsamen Antrag vorgeschlagen.

Vorrang für Fußgänger

Einem FWG-Antrag gemäß soll der Gemeindevorstand außerdem eine Änderung an der Ampelanlage Frankfurter/Ilbenstädter Straße veranlassen. Fußgänger sollen Vorrang bekommen. Alle Lichtzeichen für den fließenden Verkehr sollen auf Rot gehen, sobald an einer Fußgängerampel gedrückt wird. Vor allem Eltern hatten die langen Wartezeiten für Fußgänger kritisiert. Die Spur nach Niddatal soll zeitgleich mit der Spur nach Ober-Wöllstadt schalten. Das bislang zeitverzögerte Schalten bewirke gefährliche Situationen. Die Umgehungsstraße soll durch Wartezeiten für Autofahrer an der Ampel attraktiver werden.

Der FWG-Antrag wurde angenommen, der CDU-Antrag, der eine Prüfung aller Ampelschaltungen in der Kommune vorsah, wurde indes abgelehnt. Bianca Best (FWG) betonte die Dringlichkeit einer Verbesserung an der großen Kreuzung. Kritisiert wurde der weite Umfang des CDU-Änderungsantrags.

Gemeindevorstand nun komplett

Auf einen gemeinsamen Antrag von FWG und SPD hin war in der konstituierenden Sitzung die Zahl der Beigeordneten im Gemeindevorstand auf sechs erhöht worden. Ziel war, die Mehrheitsverhältnisse in der Gemeindevertretung im Gemeindevorstand widerzuspiegeln. Erich Reinke, Heinz Feuerbach, Heinz-Hermann Roskoni und Stefan Thiele wurden in der April-Sitzung in den Gemeindevorstand gewählt, ebenso wie Markus Schütz als Erster Beigeordneter. Als sechster Beigeordneter wurde nun Winfried Lang eingeführt. Seine Wahl war erst jetzt möglich, da die Erweiterung erst in der vorigen Sitzung beschlossen worden war.

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