Keine Leerrohre für Glasfaser, aber Augenmerk auf Breitband

Wöllstadt (hed). Bei künftigen Straßenbauarbeiten werden in Wöllstadt keine Leerrohre verlegt, die später für eine Breitbandverkabelung hätten genutzt werden können. Die FWG zog einen entsprechenden Antrag bei der jüngsten Parlamentssitzung zurück.

Im Ausschuss hatte der Beigeordnete Christof Westerfeld (CDU) über den aktuellen Stand der Technik referiert. Konsens war, dass es derzeit noch nicht abzusehen sei, wie die technische Entwicklung weitergeht. Steige die Industrie auf Funk um, würde man die teuren Leerrohre umsonst verletzt haben. Bürgermeister Alfons Götz (CDU) betonte, in engen Gesprächen mit Anbietern zu stehen. Die Verhandlungen seien aber nicht ganz einfach und stets von Angebot und Nachfrage abhängig. "Wir wollten eine Diskussion anregen und freuen uns, dass das Thema aktuell bleibt", sagte Sebastian Briel (FWG). Besonders für das seiner Ansicht nach unterversorgte Ober-Wöllstadt sei das wichtig.

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