Hier wird bald eine Baustelle sein. Grund für die Maßnahme am Rosbach ist die Europäische Wasserrahmenrichtlinie - demnach muss u. a. dafür Sorge getragen werden, dass Lebewesen am und im Gewässer ungehindert wandern können.
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Hier wird bald eine Baustelle sein. Grund für die Maßnahme am Rosbach ist die Europäische Wasserrahmenrichtlinie - demnach muss u. a. dafür Sorge getragen werden, dass Lebewesen am und im Gewässer ungehindert wandern können.

Hindernisse am Rosbach beseitigen

  • vonred Redaktion
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Wöllstadt(pm). Am Rosbach in Ober-Wöllstadt wird in den kommenden Wochen gearbeitet. Wie die Gemeinde Wöllstadt nun in einer Pressemitteilung berichtet, geht es bei den Maßnahmen darum, die Wehranlagen am Gewässer zurückzubauen. Gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie müssten die Gewässer in Deutschland wieder in einen guten chemischen, physikalisch-chemischen und hydromorphologischen Zustand gebracht werden. Ein wesentlicher Baustein davon sei, dass die Lebewesen am und im Gewässer wieder ungehindert wandern können. Wehranlagen in Gewässern behinderten diese Durchgängigkeit erheblich. Daher plant die Gemeinde Wöllstadt den Rückbau zweier solcher Wanderhindernisse am Rosbach.

Die Maßnahme wird von der EU mit bis zu 95 Prozent gefördert. Zusätzlich sind noch Uferabflachungen oberhalb der Wehre geplant, um der Bevölkerung den Rosbach wieder zugänglich zu machen. Der dichte Ufergehölzsaum und die steilen Böschungen machen das derzeit sehr schwierig.

Weiterhin soll der häufig genutzte Trampelpfad zwischen dem Mühlweg und der Römerhalle ausgebaut werden und die Zulaufleitung eines anliegenden Teiches erneuert werden. Mit den Arbeiten soll es schon bald losgehen: Am kommenden Montag, dem 12. Oktober, durch die Firma Grün und Scherer aus Reiskirchen. Für die Umsetzung, heißt es, seien Rodungsarbeiten am Bach erforderlich. Anwohner werden gebeten, sich während der Bauzeit aus Sicherheitsgründen von der Baustelle fernzuhalten. FOTO: PM

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