Glasfaser-Aktion: Gemeinde dabei

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Wöllstadt (hed/pm). Die Deutsche Glasfaser will Wöllstadt mit schnellen Internetleitungen ausstatten - sofern 40 Prozent der Haushalte mitmachen und einen Vertrag mit dem Unternehmen abschließen. Die Gemeinde geht nun mit gutem Beispiel voran.

Bürgermeister Adrian Roskoni hat einen Vertrag für einen kupferfreien Glasfaseranschluss für zwölf gemeindeeigene Liegenschaften unterzeichnet. Neben dem zentralen Verwaltungsgebäude sollen auch das Bürgerbüro, Bauamt und Bauhof angeschlossen werden. Auch die Kindertagesstätten und das Jugendzentrum sowie die Feuerwehrgerätehäuser in beiden Ortsteilen erhalten Glasfaser.

Als »einmaliges Angebot« bezeichnet der Bürgermeister die Offerte des Unternehmens. Seinen privaten Glasfaseranschluss habe er bereits zu Beginn der Nachfragebündelung beantragt, berichtet Roskoni. Er freue sich auf Bandbreiten von je 300 Mbit/s.

Die mit der Gemeinde abgeschlossenen Verträge zählen zu den benötigten 40 Prozent, die bis zum Ende der Nachfragebündelung am 25. Juli erreicht werden müssen. Der Anschluss wäre während der Nachfragebündelung kostenfrei für Privathaushalte bzw. vergünstigt für Gewerbetreibende. »Bei der derzeitigen Entwicklung verdoppelt sich die notwendige Bandbreite jährlich«, sagt Projektleiter Lennart Götte. Auch wenn viele mit ihrer derzeitigen Internetgeschwindigkeit vielleicht noch zufrieden seien, sollten sie schon jetzt an morgen denken, rät er.

Die angebotenen Bandbreiten für Privatkunden reichen von 300 Mbit/s (24,99 Euro monatlich für ein Jahr, dann 44,99 Euro) bis 1000 Mbit/s (ab dem 13. Monat 89,99 Euro). Für Geschäftskunden gibt es symmetrische Bandbreiten bis hin zu 10 Gigabit pro Sekunde.

Da Deutsche Glasfaser jedes Gebäude separat an den Hauptverteiler anschließe, stehe unabhängig von der Nutzungsintensität der Nachbarn permanent die maximale Geschwindigkeit zur Verfügung.

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