Gefahr an Anschlussstelle

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Ein Leser macht auf die Gefahr an der Anschlussstelle Nieder-Wöllstadts zur neuen B 45 aufmerksam: Fahrer, die von Nieder-Wöllstadt kommen und zum Ilbenstädter Kreuz wollen, missachteten den von Ober-Wöllstadt kommenden Verkehr, sagt Andreas Schug. Der Assenheimer weist auf die "erhebliche Sicherheitslücke" hin, die seiner Ansicht nach baldigst behoben werden sollte – am besten mithilfe einer Ampel.

Ein Leser macht auf die Gefahr an der Anschlussstelle Nieder-Wöllstadts zur neuen B 45 aufmerksam: Fahrer, die von Nieder-Wöllstadt kommen und zum Ilbenstädter Kreuz wollen, missachteten den von Ober-Wöllstadt kommenden Verkehr, sagt Andreas Schug. Der Assenheimer weist auf die "erhebliche Sicherheitslücke" hin, die seiner Ansicht nach baldigst behoben werden sollte – am besten mithilfe einer Ampel.

Während der Bauarbeiten hätten sich an dieser Stelle eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Stundenkilometer und eine Ampel befunden. Beides sei dort seit einiger Zeit leider nicht mehr vorhanden. Würde dort eine Ampel stehen, wäre bereits mindestens ein Unfall zu vermeiden gewesen, sagt Schug.

Viele Verkehrsteilnehmer, die von Nieder-Wöllstadt zur Umgehungsstraße fahren, nähmen nicht wahr, dass die B 45 Vorfahrtsstraße ist. Schug beschreibt die Gefahrensituation: "Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit fahre ich täglich an der Anschlussstelle Nieder-Wöllstadt vorbei. Dabei musste ich bereits mehrfach an der besagten Stelle kräftigst in die Eisen meines Pkw treten, da einige sehr eilige Verkehrsteilnehmer, die von Nieder-Wöllstadt kamen, mir die Vorfahrt genommen haben, obwohl diese ausgeschildert ist."

Behörden sehen keinen Bedarf

Schug fasst zusammen: "Ich bin deshalb für eine ständige Lichtzeichenanlage. Während der Baumaßnahmen regelte dort bereits eine den Verkehr, leider wurde diese bei Abschluss der Baumaßnahmen entfernt. Ebenso die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer, die zusammen mit einer ständigen Ampel an dieser Kreuzung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sorgen würde."

Doch dazu wird es vermutlich nicht kommen. Bürgermeister Adrian Roskoni teilte auf WZ-Anfrage mit, die Straßenbehörde Hessen Mobil und der Wetteraukreis seien schon im vergangenen Jahr eingeschaltet worden. Das Ergebnis sei gewesen, dass die Sicht sehr gut sei und alle Vorgaben eingehalten würden.

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