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Die CDU-Fraktion regt Neuanpflanzungen an.

CDU: Auwald erhalten

  • David Heßler
    VonDavid Heßler
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Wöllstadt (pm/hed). Unter dem Titel »Aufforsten für künftige Generationen« hat die CDU einen Antrag für die nächste Gemeindevertretersitzung eingereicht. Ihr Ziel: den zwischen beiden Ortsteilen befindlichen Auwald am Rosbach erhalten.

Durch das Anpflanzen von jungen Bäumen soll der bewachsene Überflutungsbereich widerstandsfähiger gegen die klimabedingt zunehmenden Wetterextreme werden, hoffen die Antragssteller. Eine zu errichtende Info-Tafel soll die ökologische Bedeutung des Auwalds näherbringen. »Eine forstwirtschaftliche Nutzung soll es dort auch künftig nicht geben«, findet Vizefraktionsvorsitzende Dr. Mike Rinker.

Angrenzend an den Auwald soll eine weitere Fläche aufgeforstet werden. Eine ausgewachsene Buche binde jährlich 12,5 Kilogramm CO2. »Mit nur 80 Buchen ließe sich jährlich bereits eine Tonne CO2 binden«, rechnet Rinker vor. Daher solle bestenfalls auch eine Freifläche neben der B 3 in der Nähe des alten Reitplatzes bewaldet werden - im Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde. Zwischen der Hanauer Straße und dem Kapellenweg in Ober-Wöllstadt mussten im Winter viele Bäume entfernt werden, erinnert Rinker. Die zu pflanzenden Bäume sollen künftig regelmäßig auf ihren Gesundheitszustand hin überprüft werden.

Nach der »sehr positiven Resonanz aus der Bevölkerung« bezüglich der Blühflächen am Lärmschutzwall in Nieder-Wöllstadt soll gemäß dem CDU-Antrag auch Ober-Wöllstadt einen »blühenden Eyecatcher« erhalten: So regt die Union an, am Verbindungsweg drei Blauglockenbäume zu pflanzen, die recht üppige, attraktive Blüten entwickelten.

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