Sie beseitigen Spuren der Verwüstung

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Gerade einmal eine Woche nach der Jahreshauptversammlung des Vereins war schon der erste Arbeitsdienst des Angelsportvereins Nieder-Wöllstadt (ASV) angesetzt. Die Mitglieder hatten wohl noch die Dankesworte des Vorstandes im Ohr, denn das Vereinsheim füllte sich zunehmend, und um 8 Uhr konnte der 1. Vorsitzende Norbert Ambron unerwartet viele helfende Hände begrüßen. Der Gewässerwart Markus Frank verlas die Agenda für diesen Tag und teilte Spezialtrupps für spezielle Arbeiten ein. Dann gab er den Startschuss.

Gerade einmal eine Woche nach der Jahreshauptversammlung des Vereins war schon der erste Arbeitsdienst des Angelsportvereins Nieder-Wöllstadt (ASV) angesetzt. Die Mitglieder hatten wohl noch die Dankesworte des Vorstandes im Ohr, denn das Vereinsheim füllte sich zunehmend, und um 8 Uhr konnte der 1. Vorsitzende Norbert Ambron unerwartet viele helfende Hände begrüßen. Der Gewässerwart Markus Frank verlas die Agenda für diesen Tag und teilte Spezialtrupps für spezielle Arbeiten ein. Dann gab er den Startschuss.

Das Wetter entpuppte sich nach anfänglich kühlen Temperaturen zu einem herrlichen Sonnentag, an dem das Arbeiten in der freien Natur besonderen Spaß macht. Leider waren die Aufgaben der Helfer nicht immer mit Freude zu bewältigen, denn der regenarme Sommer des letzten Jahres und die starken Stürme der letzten Wochen hatten deutliche Spuren der Verwüstung hinterlassen. Dicke, schwere Äste waren von den Bäumen gebrochen und schwammen teilweise vom Ufer unerreichbar in den Teichen. Zwei starke Bäume waren so beschädigt, dass sie komplett und fachgerecht umgelegt und zersägt werden mussten, um keine Gefahr für die Mitglieder oder die Besucher der Vereinsanlage darzustellen. Auch auf der Insel des großen Teiches brach ein riesiger Ast von der Trauerweide und blieb seitlich am Inselufer liegen.

Da gerade die Kanadagans (Schwanengans) auf dieser Insel brütet, wurden die Bergungsarbeiten für den abgebrochenen Stamm eingestellt, um die Tiere nicht bei ihrem Brutgeschäft zu stören. Zudem bietet er zusätzlichen Unterschlupf für kleinere Wasservögel und andere Kriecher und Krabbler. Auch an anderen Stellen der Teiche waren Wasservögel mit ihren Brutstätten beschäftigt. Hier wurden die erforderlichen Arbeiten ebenfalls mit äußerster Vorsicht vorgenommen.

Durch die kleinen Abbrüche der Bäume und Sträucher waren die Ab- und Durchläufe der Teiche teilweise stark verstopft. Hier musste einer in die Wadhose springen und die Rohre durchstoßen. Aber auch das wurde bei dem schönen Wetter gemeistert. Während einige Trupps die Flächen rund um die Teiche von Laub und Ästen befreiten, war ein Schweißtrupp damit beschäftigt, mit alten Leitplanken die abbrechende Böschung am Vereinsheim zum Bürgelgraben zu befestigen.

Tiere werden nicht gestört

Wieder andere Helfer entfernten die Ablagerungen in den Dachrinnen der Gebäude und sorgten für einen freien Ablauf in die Fallrohre. Natürlich kam auch der Magen nicht zu kurz. Susanne Walter und Anke Hoffmann sorgten mit gut belegten Fleisch- oder Leberkäsbrötchen für die notwendige Stärkung der fleißigen Helfer.

Auch am Folgetag fanden sehr viele Mitglieder den "Weg zur Arbeit". Die Helfer knüpften dort an, wo die Arbeiten des Vortages geendet hatten. Der 1. Vorsitzende war von der geleisteten Arbeit und dem Erscheinungsbild der gesäuberten Anlage sichtlich begeistert. Er konnte allen nur ein riesiges Lob aussprechen. Die Gäste für das Fest am 1. Mai können kommen.

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