Auf der Wiese an der Fritz-Erler-Schule könnte eine Sport- und Kulturhalle errichtet werden. Es gibt aber auch andere potenzielle Standorte. FOTO: UDO
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Auf der Wiese an der Fritz-Erler-Schule könnte eine Sport- und Kulturhalle errichtet werden. Es gibt aber auch andere potenzielle Standorte. FOTO: UDO

Ausschuss berät weiter

  • vonUdo Dickenberger
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Wöllstadt(udo). Zum Neubau einer Sport- und Kulturhalle wurden die Anträge der CDU und von Mitgliedern der FWG besprochen. Sie bleiben zur Weiterberatung im Haupt- und Finanzausschuss, der am Mittwoch getagt hatte.

Der CDU zufolge soll der Gemeindevorstand eine Machbarkeitsstudie für einen Neubau erstellen. Insbesondere sollen Nutzungsbedarf, Größe, verkehrliche Anbindung mit Parkplätzen, Nachbarschaft, geeignete Flächen, Finanzierung, Folgekosten und klimaneutrale Bauweise berücksichtigt werden. Die Wöllstädter Vereine sind in den Prozess einzubinden.

Bürgermeister Adrian Roskoni kündigte an, er spreche mit den Vereinen, der Fritz-Erler-Schule und dem Wetteraukreis. Eine Einfeldhalle könnte 3 Millionen Euro, eine Dreifeldhalle 5 Millionen Euro kosten. Völlig unklar ist der Kostenanteil des Kreises.

Sebastian Briel (FWG) forderte Einblick in die Fragebogenantworten der Vereine, Roskoni bestand darauf, dass vor einer Weitergabe eine klärende Rücksprache mit den Vereinen stattfinden müsse.

Der FWG-Antrag sieht vor, dass der Gemeindevorstand beauftragt wird, zu prüfen, ob im Bürgerhaus nach der Pandemie aufgrund des neuen Brandschutzkonzeptes alle Veranstaltungen im gleichen Umfang stattfinden können. Wenn der gleiche Umfang aus Brandschutzgründen nicht mehr möglich ist, wird der Gemeindevorstand beauftragt, zu prüfen, ob das Bürgerhaus umgebaut oder erweitert werden kann. Sollten auch ein Umbau oder eine Erweiterung des Bürgerhauses nicht möglich sein, wird der Gemeindevorstand beauftragt, unmittelbar mit der Planung für den Neubau einer Kultur- und Sporthalle zu beginnen. Insbesondere soll die Schulwiese zwischen Grundschule, Kindergarten und Tennisplatzanlage geprüft werden. Mit dem Wetteraukreis ist eine Beteiligung an den Kosten zu klären, sodass in der Halle auch Schulsport oder Schultheater stattfinden können. Gleichzeitig ist eine Fläche im neuen Gewerbegebiet sowie auf dem Park-and-Ride-Platz zu prüfen. Es soll ferner geprüft werden, ob zwei separate Hallen günstiger sind oder ein Gebäude mit jeweils einer Sporthalle sowie einer Veranstaltungshalle, die getrennt voneinander genutzt werden können.

Unzufrieden mit Zusammenarbeit

Der Ausschuss empfiehlt, dass der Ordnungsbehördenbezirk mit Rosbach fristgerecht zum Jahresende gekündigt werden soll. Ende der Laufzeit der Vereinbarung ist am das Ende des kommenden Jahres. Die Vereinbarung mit Rosbach besteht seit 2013. Es habe sich jedoch gezeigt, dass der Aufgabenbereich, die Überwachung des fließenden und des ruhenden Verkehrs, für die Wöllstadt unzureichend sei. Mit der Stadt Rosbach wurden Gespräche geführt und ausgelotet, welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Es wird geprüft, welche Alternativen sich hier für die Gemeinde anbieten. Sondierende Gespräche mit anderen Nachbarkommunen wurden geführt.

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