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Markierung versetzen: Bürgermeister Eike See (rechts, mit Bauabteilungsleiter Thomas Größer sieht eine Möglichkeit, mit dem Wetteraukreis über eine zweite Zufahrt zum Södeler Neubaugebiet zu verhandeln.

»Zweite Zufahrt schaffen«

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Wölfersheim (pm). Im Laufe der vergangenen 20 Jahre seien in allen fünf Wölfersheimer Ortsteilen kontinuierlich kleinere Neubaugebiete ausgewiesen worden, berichtet der Wölfersheimer Bürgermeister Eike See (SPD). Das größte Neubaugebiet befindet sich im Ortsteil Södel. »Das große Bildungs- und Betreuungsangebot, nahe Einkaufsmöglichkeiten, die Bahnanbindung Richtung Frankfurt sowie die Nähe zur Autobahn 45 und dem Rhein-Main-Gebiet sorgten dafür, dass sich sowohl Einheimische als auch Menschen von außerhalb für einen der über 250 Bauplätze in den Södeler Füllgesgärten entschieden haben«, so See.

Keine Zustimmung von Hessen Mobil

Um den vierten Bauabschnitt sinnvoll an das bestehende Neubaugebiet anzuschließen und vor allem um alle Anwohner zu entlasten, sei schon vor vielen Jahren eine zweite Ein- und Ausfahrt auf die Kreisstraße Richtung Melbach für den vierten und letzten Bauabschnitt geplant worden. »Das gestaltet sich nun in der Umsetzung allerdings schwierig, da Hessen Mobil die Ausfahrt nicht genehmigt«, erklärt der Bürgermeister. Die Begründung der Behörde: »…die vorhandene Ausfahrt mit existierendem Kreisel, die Verkehre des Neubaugebietes abwickeln kann«.

»Rein statistisch mag dies stimmen, das wahre Leben besteht allerdings aus mehr als Zahlen. Fast alle Anwohner sehen dies genauso. Daher wurden unlängst auch aus fast allen Haushalten des Neubaugebietes Unterschriften an den Wetteraukreis - dieser ist der Eigentümer der Straße - durch die Wölfersheimer SPD, übergeben«, meint der Bürgermeister. Er glaubt nicht an ein Umdenken bei Hessen Mobil und hat dem Wetteraukreis angeboten, über das Versetzen des Ortsdurchfahrtssteins um 200 Meter zu sprechen. »Auf diesem Weg können wir eine Ausfahrt auf die Straße einfacher errichten und damit erheblich zur Sicherheit und zur Lebensqualität der betroffenen Anwohner beitragen«, schreibt See abschließend.

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