Zusätzliche Parkmöglichkeiten

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Wölfersheim (pm). Die Singbergschule ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Weil es nicht nur mehr Schüler, sondern auch mehr Lehrer gibt, entsteht oberhalb der Schule ein neuer Parkplatz. Dieser Tage fand der erste Spatenstich für die hierfür erforderlichen Tiefbauarbeiten statt, berichtet die Gemeindeverwaltung.

Nach den umfangreichen Planungen und Abstimmungen hatten die Bauhof-Mitarbeiter Ende 2019 mit den ersten Arbeiten begonnen. Eine verbuschte Streuobstwiesenbrache wurde entsprechend vorbereitet. Nach einer aufwendigen Kontrolle von Bruthöhlen konnten die alten Bäume, die im dichten Gestrüpp kaum noch wahrnehmbar waren, gefällt werden. Als Ausgleich wurden auf einer weiter oben liegenden Wiese zusätzliche Bäume gepflanzt.

Zudem galt es, verschiedenste Brutmöglichkeiten für Vögel, aber auch Fledermäuse zu schaffen. Durch den Umzug der Kita »Villa Kunterbunt« und den kleinen Parkplatz am Standort der ehemaligen Turnhalle habe sich die Situation bereits etwas entspannt, so die Gemeinde. In einigen Straßen auf dem Singberg reihe sich aber noch immer Auto an Auto. Auch die vielen Elterntaxis stellten eine Belastung dar. Daher seien mehrere Hol- und Bringzonen eingerichtet worden. Zum Beginn des Schuljahres werden alle Eltern darauf hingewiesen. Zudem fänden verstärkte Kontrollen statt.

Neues Konzept für Beleuchtung

»Mit dem Beginn der Tiefbauarbeiten erfolgt nun der wichtigste Projektabschnitt«, sagt Bürgermeister Eike See. Vor einigen Tagen trafen er, Fachbereichsleiter Christopher Ahlemeyer und Bauabteilungsleiter Thomas Größer sich mit Vertretern der Schulleitung, des Elternbeirats, des Fördervereins, des planenden Ingenieurbüros und dem ausführenden Bauunternehmen zu einem ersten Spatenstich auf dem Singberg.

In den nächsten Tagen soll mit den umfangreichen Bauarbeiten begonnen werden. Ein Teil der Fläche wird mit einem Schotterbelag versehen. Der Großteil wird jedoch befestigt und muss entwässert werden. Daher sind auch Kanäle für das Regenwasser notwendig, die einen Durchmesser von bis zu 1200 Zentimetern haben. Diese müssen in einem entsprechenden Unterbau verlegt und an das Kanalnetz angeschlossen werden.

Auch einige Stromkabel müssen auf dem neuen Parkplatz verlegt werden. Hierbei setzt man auf ein Beleuchtungskonzept, das die Sicherheit der Nutzer, aber auch Lichtemissionen in den Fokus rückt. »Ein Teil des Parkplatzes wird mit regulären LED-Leuchten beleuchtet, um eine Grundbeleuchtung zu bieten. Die Randbereiche werden mit autarken Solarleuchten ausgestattet, die mit einer Art Bewegungsmelder ausgestattet sind. Damit senken wir Unterhaltungskosten, reduzieren die Lichtverschmutzung und haben mit der Randbeleuchtung effektiv keinen Stromverbrauch«, berichtet Fachbereichsleiter Ahlemeyer. »Leuchten dieser Art kommen bisher recht selten zum Einsatz. Sie sind finanziell und ökologisch sinnvoll. Sollten wir damit gute Erfahrungen sammeln, könnte ich mir sehr gut vorstellen, sie auch an anderen Stellen im Gemeindegebiet einzusetzen«, ergänzt der Bürgermeister.

Ladesäulen und Radabstellanlage

Um langfristig eine Ausstattung mit Ladesäulen zu ermöglichen, wurden auch hierfür Leitungen eingeplant. Auch an Radfahrer wurde gedacht. So soll eine großzügige Abstellanlage für Fahrräder und E-Bikes entstehen. »Die Arbeiten sind sehr umfangreich, und gerade während der Corona-Pandemie ist es schwer, einen genauen Fertigstellungstermin zu nennen. Wir rechnen aber damit, dass sie bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sind«, berichtet Ahlemeyer.

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