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Eine alte Geschichte besagt, dass Martin Luther auf der Rückreise vom Reichstag in Worms in Berstadt Station machte und von der Gaststättentreppe zu den Berstädtern predigte. So war es für die örtliche Kirchengemeinde ein Selbstverständnis, an dieses Ereignis zu erinnern. Im Lutherjahre 2017 fanden im Ort verschiedene darauf gemünzte Veranstaltungen statt. Der Eigentümer der Hauses der Gaststätte "Zur Brücke", der katholische Wilfried Klein, und die evangelische Pächterin Christel Lang entschieden, ihr Wirtshaus zur "Luther Klause" umzubenennen. Dies geschah 2017 bei einem Gottesdienstes in der "Brücke". Das an der Außenwand über dem Schriftzug "Zur Brücke" angebrachte Emblem wurde nun wieder entfernt, und die beiden Ideengeber schenkten der Kirchengemeinde das Banner, das nun im evangelischen Gemeindehaus seinen festen Platz bekommen soll.

Eine alte Geschichte besagt, dass Martin Luther auf der Rückreise vom Reichstag in Worms in Berstadt Station machte und von der Gaststättentreppe zu den Berstädtern predigte. So war es für die örtliche Kirchengemeinde ein Selbstverständnis, an dieses Ereignis zu erinnern. Im Lutherjahre 2017 fanden im Ort verschiedene darauf gemünzte Veranstaltungen statt. Der Eigentümer der Hauses der Gaststätte "Zur Brücke", der katholische Wilfried Klein, und die evangelische Pächterin Christel Lang entschieden, ihr Wirtshaus zur "Luther Klause" umzubenennen. Dies geschah 2017 bei einem Gottesdienstes in der "Brücke". Das an der Außenwand über dem Schriftzug "Zur Brücke" angebrachte Emblem wurde nun wieder entfernt, und die beiden Ideengeber schenkten der Kirchengemeinde das Banner, das nun im evangelischen Gemeindehaus seinen festen Platz bekommen soll.

Theke wird zum Altar

Etwa 50 Besucher hatte sich zum Gottesdienst eingefunden. Ortspfarrerin Kerstin Tenholte deklarierte die Veranstaltung angesichts der beginnenden Sommerferien als Urlaubsgottesdienst. Daran wirkten weiter der Musikpädagoge Gerhard Radgen mit Gitarre, am Keyboard Beatrix Happel und bei der Lesung Johanna Roth mit.

Pfarrerin Tenholte dankte zu Beginn für die Möglichkeit, eines hier abzuhaltenden Gottesdienstes. Wo die Theke zum Altar wird, schließe man an einen alten Brauch an, nach dem Gottesdienst im benachbarten Wirtshaus einen Schoppen in geselliger Runde zu nehmen.

Beim Aufbruch in den Urlaub stelle sich, so die Ortspfarrerin die Frage, was nehme ich mit. Hier die richtige Ausgewogenheit zu finden, bereite immer Schwierigkeiten. Schließlich habe man nur einmal im Jahr einen großen Urlaub. Und da solle alles passen. Pfarrerin Tenholte forderte die Gemeindemitglieder auf, auch Urlaub von Seele und Körper zu machen und über sich nachzudenken. Nur so sei letztlich ein gelungener großer Urlaub im Jahr sinnvoll.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand der Psalm 139, in dem Gott als allwissender, allgegenwärtiger und allmächtiger Schöpfer erscheint. So solle man ihm vertrauen, der jedermann leitet und nicht bunten Seifenblasen nachjagen, die schnell zerplatzen. Die wurde mit Seifenblasen im Wirtshaus-Gottesdienst bildlich mit vielen sich schnell verflüchtigten Seifenblasen dokumentiert.

Nach dem Feriengottesdient in der "Brücke" lud die Wirtin zum einem Mahl mit Grillspezialitäten ein, das fast von allen Besuchern dankend angenommen wurde.

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