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Symbolischer Spatenstich: (von links) Volkmar Zieg (künftiger Standortleiter), Marco Schmehl (Geschäftsführer der RWZ-Technikgruppe Rhein-Main-Lahn), Carmen Körscher (Erste Beigeordnete) und Thomas Grösser (Bauleiter Gemeinde Wölfersheim).

Zentraler Anlaufpunkt

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Wölfersheim (pm). Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) hat in Berstadt mit dem Bau eines neuen hochmodernen Agrartechnik-zentrums begonnen. Damit will die RWZ ein deutliches Zeichen setzen und die Agrartechnikpräsenz im Rhein-Main Gebiet intensivieren.

»Die Ausstattung des Neubaus wird sich ganz nach den Bedürfnissen unserer Kunden richten und dies selbstverständlich im Einklang mit den Anforderungen, die die technischen Entwicklungen bereits heute und in Zukunft an uns stellen«, erklärte der Geschäftsführer der RWZ-Technikgruppe Rhein-Main-Lahn, Marco Schmehl, beim offiziellen Spatenstich dieser Tage auf dem Gelände in Berstadt.

In den neuen Standort werden zukünftig die beiden Technikbetriebsstellen Langgöns und Friedberg integriert. Geplant ist der Umzug im ersten Quartal 2022. »Alle 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Friedberg und Langgöns stehen den Kunden zukünftig gemeinsam als schlagkräftiges Team zur Verfügung«, heißt es in einer Pressemitteilung dazu.

Die heute schon aus drei Werkstattwagen bestehende Service-Flotte erweitert die RWZ um ein vollausgestattetes Fahrzeug inklusive 1,5-Tonne-Kran. »So gewährleisten wir eine flächendeckende, schnelle und kundenorientierte Serviceversorgung unserer Kunden im gesamten Rhein-Main Gebiet«, erklärte Schmehl. »Wir freuen uns, dass wir hier im Herzen der Wetterau in Zukunft einen zentralen Anlaufpunkt für unsere Landwirtschaft sein werden. Damit wird unser Gewerbegebiet um einen weiteren professionellen und zukunftssicheren Partner aufgewertet«, ergänzte Carmen Körschner, Erste Beigeordnete der Gemeinde Wölfersheim.

Auf einer Grundstücksfläche von gut 15 000 Quadratmetern und einer überbauten Fläche von fast 3000 Quadratmetern wird ein funktional klar gegliederter moderner Technikbetrieb mit Ausstellung, Verkauf, Lager, Werkstatt und Sozialräumen sowie einer 1000 Quadratmeter großen geschlossenen Kalthalle für Neu- und Gebrauchtmaschinen entstehen.

»Der großzügige und helle Verkaufsbereich ist sehr übersichtlich, kundenfreundlich und klar getrennt von der Werkstattannahme, sodass ein reibungsloser Ablauf für die Kunden gewährleistet werden kann«, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die fast 900 Quadratmeter große Werkstatt soll nach dem neuesten Stand der Technik und arbeitsökonomischen Kriterien gestaltet werden. Insgesamt investiert die RWZ rund fünf Millionen Euro in das neue Agrartechnikzentrum.

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