Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch (l.) hat das "Celtic"-Spiel, gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Pegasus-Spiele an der Jim-Knopf-Schule in Wölfersheim vorgestellt. Hier mit Schulleiterin Claudia Zaborowski (2. v. l.) und Konrektor Rainer Montag (r.). FOTO: PV
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Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch (l.) hat das "Celtic"-Spiel, gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Pegasus-Spiele an der Jim-Knopf-Schule in Wölfersheim vorgestellt. Hier mit Schulleiterin Claudia Zaborowski (2. v. l.) und Konrektor Rainer Montag (r.). FOTO: PV

Wie es bei den Wetterauer Kelten war

  • vonred Redaktion
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Wölfersheim(pm). Nach der Degerfeldschule in Butzbach haben auch die Viertklässler der Jim-Knopf-Schule mit dem "Celtic"-Spiel nun einen Einblick in das Leben der Kelten erhalten. Erste Kreisbeigeordnete und Schirmherrin des Spiels Stephanie Becker-Bösch hat das Spiel dort vorgestellt.

Jeder kennt wohl die bekanntesten Kelten aller Zeiten: Asterix und Obelix, die zur Volksgruppe der keltischen Gallier gehören. Ihre Abenteuer und Kämpfe mit den Römern sind bei Jung und Alt beliebt.

Der Keltenfürst vom Glauberg

Doch die Kelten waren ein rätselhaftes Volk. Sie haben keine schriftlichen Nachweise zu ihrem Leben oder Ihren Riten hinterlassen. Das Bild der Kelten bleibt auch heute noch nach Jahren der Forschung diffus.

Lange Zeit wusste man über den riesigen Stammesverband der Kelten archäologisch recht wenig. Das Wissen über Griechen, Etrusker und Römer ist bis heute weitaus umfassender. In der Wetterau stieg der Bekanntheitsgrad der Kelten und ihrer Kultur, als 1994 ein Ausgrabungsteam mit den Forschungen am Fuße des Glaubergs begann und eine wissenschaftliche Sensation ans Tageslicht kam. Am nördlichsten Rand der keltischen Welt fanden sich der keltische Fürstensitz und entsprechend reich ausgestattete Gräber der keltischen Elite. Seitdem gilt die Wetterau als Heimat des Keltenfürsten. Einen Einblick in die Welt der Kelten, mit Originalfunden vom Glauberg, finden Interessierte in der Keltenwelt am Glauberg.

Um Kindern und Erwachsenen nun das Leben der Kelten spielerisch näherzubringen, hat Pegasus-Spiele das Familienspiel "Celtic" auf den Weg gebracht. Schirmherrin des Spiels ist dabei Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch.

Worum geht es? Der Keltenfürst vom Glauberg ist verstorben. Nun konkurrieren vier Familie um Macht und Einfluss, indem sie die umliegende Region erschließen und Handel mit dem Ausland betreiben. Denn nur der Anführer der einflussreichsten Familie wird zum nächsten Keltenfürsten.

Vorgestellt wurde das Spiel nun auch den Grundschülerinnen und Grundschülern der Jim-Knopf-Schule in Wölfersheim. Begleitet von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Pegasus-Spiele begeben sich die Spieler mit ihren Familienmitgliedern auf eine Reise durch die Wetterau, um die Zielkarten zu erfüllen. Das Beschaffen exotischer Handelswaren aus dem Norden oder dem Mittelmeerraum mehrt dabei den Einfluss - je seltener, desto besser.

"Durch ›Celtic‹ möchte ich Erwachsene und Kinder dazu einladen, die Wetterau spielerisch zu entdecken. Sie ist eine der ältesten Kulturlandschaften Europas und hat unglaublich viel zu bieten", sagte Becker-Bösch. "Gleichzeitig verbindet das gemeinsame Spielen - ob Familien oder Generationen - und schafft ein einzigartiges Gefühl der Zusammengehörigkeit. Insbesondere in der aktuellen Zeit, in der manch teurer Ausflug nicht möglich ist, bieten Brettspiele eine gute Möglichkeit der gemeinsamen Freizeitgestaltung."

Das Spiel "Celtic" ist nach Angaben von Pegasus-Spielen für zwei bis vier Spieler ab 8 Jahre geeignet.

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