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Victoria Scherer (l.) und Felicitas Ziegler (M.) zeigen Natalie Pawlik das Alten- und Pflegeheim.

»Unabdingbar für unser Gemeinwesen«

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Wölfersheim (pm). Bei einem Besuch im Alten- und Pflegeheim Ziegler hat sich die SPD-Bundestagskandidatin Natalie Pawlik bei den Geschäftsführerinnen Felicitas Ziegler und Victoria Scherer über das Angebot der Pflegeeinrichtung und die aktuellen Herausforderungen im Pflegebereich informiert.

Das 1977 von Großmutter Erna Ziegler gegründete Altenpflegeheim wird seit über 40 Jahren von der Familie Ziegler geführt. Es bietet teil- und vollstationäre Behandlung mit Teilzeit- und Kurzzeitbetreuung sowie therapeutischen Angeboten an. 100 Bewohnerinnen und Bewohner werden dort von 70 Pflegekräften versorgt. Auf dem Gelände steht den Bewohnern und Mitarbeitern ein Garten für alle Sinne zur Verfügung In einem Parcours werden die Sinne und der Körper trainiert. So kann man zum Beispiel die im Garten lebenden Vögel hören, Beeren schmecken und zahlreiche Blumen riechen. In einer selbst gebauten Kirche ist Zeit zum Einkehren.

»Hier vor Ort spürt man die familiäre Atmosphäre und die persönliche Bindung zwischen Pflegepersonal und den pflegebedürftigen Menschen«, sagte Pawlik bei einem Rundgang durch die Räume des Pflegeheims.

»Uns ist es schon seit Generationen wichtig, dass wir alle anfallenden Tätigkeiten selbst machen können. Deshalb haben wir alle in der Familie eine Pflegeausbildung und können jederzeit einspringen und Schichten übernehmen, wenn Not am Mann ist«, erklärte Felicitas Ziegler. »Wir wollen, dass es unseren Mitarbeitenden bei der Arbeit, aber auch im Privatleben gut geht und helfen ihnen bei der Bewältigung von Behördengängen, Anträgen, Prüfungen und wo es nur geht.« Victoria Scherer ergänzt: »Wir setzen auf die Bezugspflege, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle Bewohner:innen und ihre Gesundheitsgeschichten sowie die Familien kennen. Unser Pflegepersonal kann einschätzen, ob heute ein akuter oder auffälliger Tag ist, und weiß, wie man mit den Eigenarten und besonderen Anforderungen unserer Bewohner/innen umzugehen hat.«

Im Gespräch mit den beiden Geschäftsführerinnen wurden vielseitige Themen rund um das Thema Pflege diskutiert. Von den Arbeitsbedingungen für das Personal, der Ausbildung von Pflegekräften und Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zur Finanzierung von Pflege und die Betreuung der Angehörigen.

Pawlik erklärte: »Professionelle Pflege ist ein höchst anspruchsvoller Beruf und unabdingbar für unser Gemeinwesen. Als SPD wollen wir die Lohn- und Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal verbessern und gleichzeitig dafür sorgen, dass gute Pflege für alle Menschen bezahlbar ist. Das ist keine einfache Aufgabe, aber ein wichtiges Anliegen, für das ich mich im Bundestag starkmachen will.«

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