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Kooperationsvereinbarung unter Dach und Fach: Zur Unterzeichnung trafen sich Bürgermeister Eike See und Vereinsvorstand Timo Schmidt am Sportlerhäuschen, das der FC überwiegend in Eigenleistung sanieren will.

Umfangreiche Dachsanierung

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Wölfersheim (pm). »Die Sportplätze in der Gemeinde bieten den Vereinen und Bürgern vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Aus diesem Grund investieren Gemeinde und auch die Vereine kontinuierlich in deren Erhalt«, schreibt die Gemeinde Wölfersheim in einer Pressemitteilung.

Das Wohnbacher Sportlerhäuschen dient den Fußballern seit Jahrzehnten als Umkleideraum, Lager und auch für gesellige Treffen. Trotz der kontinuierlichen Pflege durch den Sportverein befindet es sich in keinem guten Zustand. Das Dach des Gebäudes ist undicht, und es sind verschiedene Renovierungsarbeiten erforderlich. Daher soll es nun in Schuss gebracht werden.

Zweckgebundener Investitionszuschuss

Im Rahmen des Vereinsinvestitionsprogramms hat die Gemeinde Wölfersheim einen Investitionszuschuss im Haushaltsplan vorgesehen. Hiermit sollen die Fassade, das Dach und die Nebengebäude ertüchtigt werden. »Ausgeführt werden sollen die Arbeiten allerdings nicht direkt von der Gemeinde, sondern über den Verein«, heißt es weiter. Bereits im vergangenen Jahr traf man sich, um die Arbeiten und den erforderlichen Vertrag durchzusprechen. Man verständigte sich darauf, dass die Gemeinde dem Verein einen zweckgebundenen Investitionszuschuss zur Verfügung stellt. »Das Sportlerhäuschen wird hauptsächlich vom FC Wohnbach genutzt. Der Verein kann viele der Arbeiten in Eigenleistung durchführen«, berichtet Bürgermeister Eike See.

Vor wenigen Tagen konnte die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet werden. Timo Schmidt vom Vereinsvorstand und Bürgermeister See trafen sich hierzu vor Ort auf dem Fußballplatz, um sich über weitere Details auszutauschen. »Die Vereine in unserer Gemeinde bieten wertvolle Freizeitangebote. Daher ist es wichtig, dass wir als Gemeinde in die notwendige Infrastruktur investieren. Dieses Beispiel zeigt, dass sich die Vereine dabei nicht zurücklehnen, sondern aktiv mit anpacken. Gemeinsam können wir viel mehr im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger erreichen«, lobte See. Am umfangreichsten ist sicher die Sanierung des Daches.

Aber auch im Innenbereich sollen viele Arbeiten durchgeführt werden. Neben einem neuen Anstrich soll auch eine neue Küche eingebaut werden. Auch die Fassade des angrenzenden Gebäudes möchte man neu gestalten und Logos von Verein und Gemeinde anbringen.

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