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Warnstreiks bei Mahle in Wölfersheim: Die IG Metall fordert »ernsthafte Verhandlungen« von den Arbeitgebern.

Streik: Metaller erhöhen Druck

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Wölfersheim (pm). Mit ersten Warnstreiks erhöht die IG Metall den Druck in den laufenden Tarifbewegungen in der Metall- und Elektroindustrie. In den rund 150 Geschäftsstellen der IG Metall begannen am Dienstag Warnstreiks. Die IG Metall fordert: »Beschäftigung sichern, Zukunft gestalten, Einkommen stärken.«

Trotz der coronabedingten Einschränkungen sei die IG Metall sichtbar, lautstark und präsent, heißt es in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft. Die IG Metall Mittelhessen beteiligte sich mit einer Frühschlussaktion bei Mahle Ventiltrieb. So legten hier 120 Kolleginnen und Kollegen der Frühschicht und 45 Kolleginnen und Kollegen der Spätschicht zwei Stunden früher als geplant die Arbeit nieder. Die Fassade des Werkes wurde dabei mit einem speziellen Beamer angestrahlt, um die Forderungen der IG Metall in Szene zu setzen.

Stefan Sachs, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Mittelhessen, kündigte für die nächsten Tage weitere Warnstreiks an. Und forderte die Arbeitgeber auf, endlich in ernsthafte Verhandlungen mit der IG Metall einzutreten.

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