Landfrauenvorsitzende Bruni Kötter (l.) und Rosi König werben für SOS-Dosen.	FOTO: PV
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Landfrauenvorsitzende Bruni Kötter (l.) und Rosi König werben für SOS-Dosen. FOTO: PV

Schnelle Hilfe in der Not

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Wölfersheim-Wohnbach (pm). »Niemand konnte ahnen dass das Virus SARS-CoV-2 so große Einschnitte in unserem Gesundheitswesen hinterlässt«, schreiben die Wohnbacher Landfrauen in einer Pressemitteilung. Einige Wochen vor der Coronakrise hatte der Vorstand des Landfrauenvereins SOS-Notfalldosen an die Mitglieder verteilt. Manch eine Person sei noch skeptisch gewesen, ob sie jemals gebraucht würden. »Heute sind vor allem ältere, alleinstehende Personen froh, dass sie eine SOS-Dose erhalten haben, damit in einem Notfall den Ersthelfern schnell notwendige Informationen zur Verfügung stehen.«

Eine solche SOS-Dose beinhaltet ein Datenblatt, auf dem wichtige Daten zu finden sind, wie zum Beispiel Name, Anschrift, Telefonnummer, eventuell ein aktuelles Foto, Kontaktanschrift Hausärztin/Hausarzt, derzeitige Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Aufbewahrungsort der Medikamente, Hinweis auf Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht und Kontaktdaten zu nahestehenden Personen, die im Notfall benachrichtigt werden sollen. Aufbewahrt werden soll die Dose gut sichtbar im Türfach des Kühlschranks. Durch einen Aufkleber an der Wohnungs- bzw. Hauseingangstür (innen) und einem zweiten an der Kühlschranktür (außen) wissen die Rettungskräfte dann sofort, dass eine SOS-Dose vorhanden ist. »Eine solche Dose kann aber ein Hausnotrufsystem nicht ersetzen, sondern nur ergänzen«, betonen die Wohnbacher Landfrauen.

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