Sandabbau und Radverkehr

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Wölfersheim (pm). Sandabbau, Feuerwehrhaus und Radverkehr - kürzlich tagten in Wölfersheim die Ausschüsse. In einer Pressemitteilung der Gemeinde gibt es einen Überblick zu den Themen.

Kiesabbaugebiet: Auf der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtplanung, Bauwesen, Landwirtschaft und Umwelt stand eine Präsentation der Firma Hett zu einem möglichen Kiesabbaugebiet in Wölfersheim. Um genau zu sein handelt es sich nicht um Kies, sondern um Sand. Der Sand entstand im Tertitär vor etwa 22 Millionen Jahren im sogenannten Wetterauer Becken. Da es sich um Sand aus Brandungsbereichen handelt, sind die Körner rund. Sie sind daher nicht für die Betonherstellung oder die Herstellung von Putz geeignet. Man benötigt den feinen Sand jedoch an anderen Stellen, wie beim Verlegen von Stromleitungen oder Glasfaserkabeln. Geschäftsführer Marcel Hett, dessen Familie bereits seit 1970 in Rosbach Sand abbaut, ging auf die Planungen ein. Der Abbau soll in der Nähe der Römerstraße, nördlich des »Dorntals« erfolgen. Bei den Ausschussmitgliedern warf die verkehrliche Anbindung Fragen auf. Hett rechnet mit einer An- und Abfahrt von Lkw pro Stunde an Werktagen. Es wurde klar, dass aufgrund des Bergrechts weder Parlament noch Eigentümer den Sandabbau verhindern können. Hett betonte, dass ihm eine einvernehmliche Lösung wichtig sei und die Fläche durch die begrenzte Größe von circa einem Hektar in der Landschaft nicht auffalle.

Feuerwehrhaus: Fachbereichsleiter Anton Krippner stellte die aktuellen Planungen für das gemeinsamen Feuerwehrgerätehaus von Melbach und Södel vor. Dabei blickte er auch auf die Entwicklung der vergangenen Monate zurück. Gemeinsam mit den Wehrführern, Gemeindebrandinspektor und dessen Stellenvertreter sei in einer Arbeitsgruppe am Projekt gearbeitet worden. Auf Grundlage einer Konzeptskizze seien die Planungen von der Arbeitsgruppe an die Gegebenheiten vor Ort angepasst worden. Diese Planungen seien mit Kreisbrandinspektor Lars Henrich abgestimmt und ein Förderantrag beim Kreis eingereicht worden. Im nächsten Schritt sollen die Planungsleistungen ausgeschrieben werden.

Radverkehr: Radverkehrsbeauftragter Markus Michel gab einen Überblick über aktuell laufende Projekte. So solle in den nächsten Wochen eine Online-Befragung zum Thema Radverkehr gestartet werden. Das Stadtradeln habe zudem gezeigt, dass an vielen Stellen in der Gemeinde Farhrradständer fehlten. Das Angebot möchte man daher in den nächsten Wochen und Monaten optimieren.

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