270 Radler dabei

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Wölfersheim (pm). Zum dritten Mal nimmt die Gemeinde Wölfersheim an der bundesweiten Aktion »Stadtradeln« teil. Los ging es am 17. Mai. Noch bis zum 6. Juni sind Wölfersheimer Bürger sowie alle, die in Wölfersheim arbeiten oder zur Schule gehen, angehalten, möglichst viele Kilometer auf dem Rad zurückzulegen. Die Teilnehmer haben bisher mehr als 30 000 Kilometer zurückgelegt. Über 270 Personen beteiligen sich und radeln für den Klimaschutz. Auch in den nächsten Tagen können sich Interessierte noch registrieren und einen Kilometerstand melden.

Jeder Kilometer, der während der Aktionszeit zurückgelegt wird, kann in einen Online-Kalender eingetragen werden. Noch bequemer geht es über die »Stadtradeln«-App. Hier wird die gefahrene Strecke automatisch mittels GPS gemessen und gespeichert. Anschließend werden die Kilometer in den Online-Kalender übertragen. Wo die Kilometer gefahren werden, spielt dabei keine Rolle. Es zählen also auch Kilometer, die auf dem Weg zur Arbeit oder privat zurückgelegt werden. Bürger können sich unter www.stadtradeln.de registrieren, einem Team beitreten oder ein neues Team gründen. Die Teilnahme ist aber auch ohne Mitgliedschaft in einem Team möglich.

Insgesamt gibt es laut Pressemitteilung der Stadt bisher 14 Teams. Das größte Team mit den meisten Teilnehmern ist das Team »Melbach und Freunde« mit 69 aktiven Radlern. Die größte Strecke hat bisher das Team des Turnvereins 1906 Berstadt mit rund 7200 Kilometern zurückgelegt. Mit 266 Kilometern haben die Mitglieder des Teams »RTC Sandhasen 88 Wölfersheim« die meisten Kilometer pro Kopf gesammelt.

Auch Bürgermeister Eike See beteiligt sich am Stadtradeln. »Man wählt leider allzu oft das Auto für kürzere Strecken, dabei kann man die meisten Orte bequem mit dem Rad erreichen«, sagt er. »Es würde mich freuen, wenn sich noch viele Bürger der Aktion anschließen.« Die Gemeinde sammelt aktuell Tourenvorschläge, die später im Gemeindespiegel abgedruckt werden sollen. Bilder der Strecke und den genaue Routenverlauf (Karte oder GPS) nehmen Radverkehrsbeauftragte Markus Michel und Kulturbeauftragter Sebastian Göbel entgegen.

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