Informationsbesuch an der Biogasanlage: (v. l.) Joachim Arnold, Oswin Veith, Mario Ewald (Projektleiter PV-Anlage), Michael Schmidt und Dr. Hans-Peter Frank.	FOTO: MATLÉ/OVAG
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Informationsbesuch an der Biogasanlage: (v. l.) Joachim Arnold, Oswin Veith, Mario Ewald (Projektleiter PV-Anlage), Michael Schmidt und Dr. Hans-Peter Frank. FOTO: MATLÉ/OVAG

Öko-Strom für die Eigenversorgung

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Wölfersheim (pm). Einen Blick auf die neue Freiflächen-Fotovoltaikanlage auf dem Gelände der Biogasanlage der Ovag im Wölfersheimer Ortsteil Berstadt warfen kürzlich die Vorstände des Unternehmens, Joachim Arnold und Oswin Veith.

Die in diesem Jahr gebaute und in Betrieb genommene Anlage, in die rund 434 000 Euro investiert wurde, hat mit ihren 1676 PV-Modulen eine installierte Leistung von 553 kWp. Die nach Ost-West ausgerichteten Solarzellenflächen erzeugen jährlich voraussichtlich rund 475 000 Kilowattstunden grünen Strom, der fast zu einhundert Prozent für die Eigenversorgung genutzt werden kann, teilt das Unternehmen mit. Die vielfältigen, für die Produktion von Biomethan benötigten elektrisch betriebenen Aggregate - beispielsweise Pumpen, Verdichter und Antriebe - benötigen zusammen mit der Gasaufbereitung für die Einspeisung ins Erdgasnetz etwa 3,5 Millionen kWh pro Jahr. »Das bedeutet, dass wir fortan etwa 14 Prozent dieses erforderlichen Stroms durch unsere eigene Fotovoltaikanlage erzeugen werden«, sagt Dr. Hans-Peter Frank, der bei der Ovag für Energieerzeugung und Handel die Verantwortung trägt und gleichzeitig einer der Geschäftsführer der Biogasanlage ist. »Mit diesem Projekt werten wir den Energiestandort hier in Berstadt zusätzlich auf und verbessern insgesamt die ökologische Bilanz der Anlage«, betont Michael Schmidt, ebenfalls Geschäftsführer und technisch Verantwortlicher vor Ort. Als »weiteren Baustein in unserem Angebot der nachhaltigen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien der Ovag-Gruppe«, die einhundert Prozent Gesellschafter der Biogasanlage ist, bezeichnet Vorstand Veith diese »neuerliche Investition für die Belange des Klimaschutzes und der regionalen Umsetzung der Energiewende«. In Luftlinie nur wenige Kilometer entfernt, betreibt die Ovag zusammen mit der Gemeinde Wölfersheim bereits seit 2012 erfolgreich einen 5,3-MW-Freiflächen-Solarpark.

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