Ein Paradies für allerlei Vogelarten, aber auch für Fledermäuse entsteht durch die Ausgleichsarbeiten auf der Wiese an der Singbergschule. 	FOTO: PM
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Ein Paradies für allerlei Vogelarten, aber auch für Fledermäuse entsteht durch die Ausgleichsarbeiten auf der Wiese an der Singbergschule. FOTO: PM

Nistmöglichkeiten als Ausgleich

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Wölfersheim (pm). Die Singbergschule ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Weil es nicht nur mehr Schüler, sondern auch mehr Lehrer gibt, werden die Parkplätze derzeit erweitert ( die WZ berichtete ). Zum Ausgleich für den Eingriff wurden im Vorfeld neue Bäume gepflanzt, außerdem werden nun Nistmöglichkeiten geschaffen.

Schon als feststand, dass Wölfersheim eine Oberstufe bekommt, sei mit den Vorarbeiten begonnen worden, teilt die Gemeinde mit. Die Ergebnisse einer mehrwöchigen Verkehrsbeobachtung und einer Umfrage unter den Anwohnern seien damals eindeutig gewesen: Was eine Freude für die Mehrheit der Bevölkerung darstelle, habe vielen Anwohnern die Sorgenfalten ins Gesicht getrieben. Es sei daher mit Verkehrsexperten ein Konzept erstellt worden, das auch die Parksituation rund um den Singberg betrachtet.

Es galt, zusätzliche Parkplätze zu schaffen, die oberhalb der Schule entstehen werden. Die Zufahrt soll über die Steingasse erfolgen. Für den Bebauungsplan waren umfangreiche Untersuchungen, wie ein artenschutzrechtlicher Fachbeitrag, notwendig. In Abstimmung mit den Naturschutzbehörden konnte nun mit den Arbeiten begonnen werden.

Eine bisher verbuschte Streuobstwiesenbrache wurde vom Bauhof für die Arbeiten vorbereitet. Nach einer aufwendigen Kontrolle von Bruthöhlen können die alten Bäume gefällt werden.

Als Ausgleich wurden auf einer weiter oben liegenden Wiese zusätzliche Bäume gepflanzt.

Außerdem wurden zu den vorhandenen Nistmöglichkeiten rund 18 Quartiere geschaffen. Darunter befinden sich mehrere Steinkauzröhren, Fledermaushöhlen und weitere Nisthöhlen für verschiedene Vogelarten. »Damit entlasten wir nicht nur die Parksituation und sorgen für mehr Verkehrssicherheit rund um die Schule, sondern investieren auch in einen wertvollen für unsere Region typischen Natur- und Naherholungsraum«, sagte Bürgermeister Eike See.

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