Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Englisch-Leistungskurses von Tutorin Stefanie Cavazzini haben 550 Euro für Menschen des abgebrannten Flüchtlingslagers Moria gesammelt.
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Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Englisch-Leistungskurses von Tutorin Stefanie Cavazzini haben 550 Euro für Menschen des abgebrannten Flüchtlingslagers Moria gesammelt.

Menschlichkeit für Menschen in Moria

  • vonred Redaktion
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Wölfersheim(pm). "Wir sind so weit weg, aber wir schauen hin". Das sagen die Jugendlichen des Englisch-Leistungskurses der Singbergschule und haben eine Spendenaktion organisiert.

Die Schülerinnen und Schüler der elften Klasse des Englisch-Leistungskurses von Tutorin Stefanie Cavazzini starteten im Oktober eine Spendenaktion für die Menschen des abgebrannten Flüchtlingslagers auf der ostägäischen Insel Lesbos nahe der Ortschaft Moria. Ein 15-minütiger Beitrag "A short story of Moria", den Joko und Klaas moderiert hatten, war für die Schüler "echt schwer zu ertragen" und weckte bei ihnen den Wunsch, bei der Verbesserung der desolaten Zustände in dem Lager für Geflüchtete zu helfen.

Noch mehr Hilfsbereitschaft

Daher organisierten sie unter dem Motto "Wir sind so weit weg, aber wir schauen hin", eine Spendenaktion, die innerhalb weniger Tage aus der Schülerschaft des Tutoriums 200 Euro zusammentrug. Mit weiteren Geldspenden der Familie von Tutorin Cavazzini wurde der Betrag dann auf 550 Euro aufgestockt.

Nach gründlichen Recherchen entschieden die Mitglieder des Leistungskurses gemeinsam, dass das Deutsche Rote Kreuz die Geldspende erhalten und diese zweckgebunden für ihre Arbeit in Moria einsetzen soll.

Die Hilfsbereitschaft der Singbergschüler geht noch weiter: Viele Schülerinnen und Schüler machten die auf Lesbos herrschenden menschenunwürdigen Zustände so sehr betroffen, dass bei ihnen der Wunsch entstand, die Menschen dort zu unterstützen. Wie die Schüler der Singbergschule aus den Medien erfahren haben, wollten die beiden Schwestern Lara (20) und Lucie (18) aus Wettenberg, in der Nähe von Gießen, ein Zeichen der Menschlichkeit setzen und mit Transportern voller Spenden aufbrechen, um den Menschen vor Ort zu helfen. Diese Chance nutzten die Jugendlichen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und riefen die Aktion #FürMehrMenschlichkeit ins Leben. Bei der von Beate Klüber und Katharina Pietsch organisierten und Julian Schönhals unterstützen Aktion sammelten die Schülerinnen und Schüler eifrig haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel in ihren Klassen, so dass alleine von ihnen ein ganzer Kleinbus an Sachspenden zusammengetragen wurde. Mit weiteren privat gespendeten Hilfsgütern, konnte so ein bedeutender Teil zu der Hilfsaktion der beiden Schwestern beigetragen werden.

Durch diese Aktion wird einmal mehr das besondere ehrenamtliche und soziale Engagement der Schülerschaft der Singbergschule sichtbar.

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