Die umgestalteten Büros im Wölfersheimer Rathaus sind heller und besser für individuelle Gespräche geeignet, auch unter Kollegen wie Markus Michel (l.) und Anton Krippner. FOTO: PM
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Die umgestalteten Büros im Wölfersheimer Rathaus sind heller und besser für individuelle Gespräche geeignet, auch unter Kollegen wie Markus Michel (l.) und Anton Krippner. FOTO: PM

Konzentrierter, diskreter, serviceorientierter

  • vonred Redaktion
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Wölfersheim(pm). Noch vor wenigen Wochen glichen die Büros der Bauabteilung im Wölfersheimer Rathaus einem Rohbau. Vor wenigen Tagen konnten die Umbaumaßnahmen abgeschlossen werden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten ihre neuen Büros beziehen. Dies verlautbart die Verwaltung in einer Pressemitteilung.

Im Fokus der Arbeiten standen die Verbesserung der Servicequalität und der Arbeitsatmosphäre. "Bisher konnte es vorkommen, dass Hinterbliebene sich über den Waldfriedhof informierten, und zeitgleich wurde nebenan ein Gespräch mit einem Bauunternehmen geführt", berichtet Jennifer Monsberger, die als Ansprechpartnerin für Friedhöfe zur Verfügung steht.

"Durch den Umbau können wir diskrete Gespräche mit unseren Kunden führen", ergänzt Jan Heidkamp, der für die Bauunterhaltung verantwortlich ist. Dem pflichtet auch Daniela Wahl bei, die unter anderem für die Mietwohnungen der Gemeinde zuständig ist: "Gerade bei Gesprächen mit Mieterinnen und Mietern geht es oftmals um sehr persönliche Anliegen."

Weniger abgelenkt

Aber auch für die Mitarbeiter der Bauabteilung hat sich die Aufenthaltsqualität in den neuen Räumlichkeiten deutlich verbessert. "Durch die Einzelbüros wird man weniger abgelenkt, und es ist möglich, wesentlich konzentrierter zu arbeiten", meinen Jutta Smolinna, die in der zentralen Bauverwaltung arbeitet, und Andrea Dieffenbach, verantwortlich für Liegenschaftswesen.

Um die Arbeiten zu ermöglichen, waren umfangreiche Planungen notwendig. So mussten zunächst die vorhandenen Trockenbauwände entfernt und unzählige Meter Strom- und Netzwerkkabel neu verlegt werden. Nachdem die Wände neu angelegt und Kabelkanäle frisch lackiert waren, konnte ein neuer Teppichboden verlegt werden, auf dem die Fertigbauwände installiert wurden.

Durch die großzügigen Glasflächen entstanden helle und lichtdurchflutete Räumlichkeiten. "Wir haben die Arbeiten eng mit den Unternehmen abgestimmt und konnten sie dadurch zügig abwickeln. Um solche Projekte vernünftig planen zu können, braucht man entsprechende Ruhe, und dazu bieten die umgestalteten Räumlichkeiten optimale Bedingungen", sagt der für den Hochbau zuständige Fachbereichsleiter Anton Krippner.

Bauabteilungsleiter Thomas Größer zeigt sich vom Ergebnis der Arbeiten überzeugt. "Sicher waren die Arbeiten für die Mitarbeiter, aber auch für die Bürger, mit Einschränkungen verbunden. Das Ergebnis hat sich allerdings gelohnt." Die Verwaltung biete nun zeitgemäße Arbeitsbedingungen und unterstreiche im gleichen Zug den Servicegedanken.

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