Infoabend zu Logistikpark

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Zusammen mit dem Verein "Wetterausicht" und der Bingenheimer Ortsgruppe des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) lädt die Bürgerinitiative "Bürger für Boden" zu einer Informationsveranstaltung zum geplanten Rewe-Logistikzentrum in Berstadt ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 12. Juni, ab 20 Uhr in der Bingenheimer Sampo-Halle statt. Aktive aus Politik, dem Bauernverband und den Naturschutzverbänden nehmen dort Stellung zur bisherigen Entwicklung sowie dem aktuellen Stand des Vorhabens und erläutern ihre jeweiligen Positionen. Die Bürgerinitiative berichtet über den Widerstand gegen das Projekt. Im Anschluss daran ist eine Frage- und Diskussionsrunde geplant.

Zusammen mit dem Verein "Wetterausicht" und der Bingenheimer Ortsgruppe des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) lädt die Bürgerinitiative "Bürger für Boden" zu einer Informationsveranstaltung zum geplanten Rewe-Logistikzentrum in Berstadt ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 12. Juni, ab 20 Uhr in der Bingenheimer Sampo-Halle statt. Aktive aus Politik, dem Bauernverband und den Naturschutzverbänden nehmen dort Stellung zur bisherigen Entwicklung sowie dem aktuellen Stand des Vorhabens und erläutern ihre jeweiligen Positionen. Die Bürgerinitiative berichtet über den Widerstand gegen das Projekt. Im Anschluss daran ist eine Frage- und Diskussionsrunde geplant.

Auch der Steinfurther Biorosenbauer Werner Ruf wird anwesend sein. Zusammen mit der Bürgerinitiative hat er auf dem von ihm gepachteten Teil des 30 Hektar großen Areals die Idee eines Selbsterntefeldes angestoßen. Damit soll das Ziel der Bürgerinitiative unterstrichen werden, "besten Böden besonderen Schutz angedeihen anstatt sie unter Beton verschwinden zu lassen", wie es in der Pressemitteilung heißt.

Über das Projekt Selbsterntefeld hinaus will die Bürgerinitiative dafür werben, dass landwirtschaftliche Böden als Grundlage der Ernährung erhalten bleiben. Besonders in der Wetterau spitze sich der Konflikt zu. "Die Begehrlichkeiten nach immer mehr Land für Siedlungs-, Gewerbe- und Verkehrszwecke in Ballungsraumnähe steigen."

Am Dienstagabend wollen die Vertreter der Bürgerinitiative mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft ins Gespräch kommen. "Dabei soll es um die Frage gehen, wie angesichts der aktuellen Entwicklung die Identität der Wetterau gewahrt werden kann", heißt es in der Einladung. Nach Auffassung der BI müsse das Thema viel stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden, "damit in der Politik endlich Gegenstrategien entwickelt werden".

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