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Heizung mit doppeltem Nutzen

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Von: Redaktion

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Die Wetterauhalle bietet Vereinen und Bürgern seit Jahren Raum für gesellschaftliche und kulturelle Höhepunkte. Damit dies so bleibt, investiert die Gemeinde regelmäßig in ihre Bürgerhäuser und Sporthallen. In der Wetterauhalle wurde nun ein neues Blockheizkraftwerk eingebaut, das den CO2-Ausstoß um 25 Prozent reduzieren und dauerhaft Kosten einsparen soll.

Die Wetterauhalle bietet Vereinen und Bürgern seit Jahren Raum für gesellschaftliche und kulturelle Höhepunkte. Damit dies so bleibt, investiert die Gemeinde regelmäßig in ihre Bürgerhäuser und Sporthallen. In der Wetterauhalle wurde nun ein neues Blockheizkraftwerk eingebaut, das den CO2-Ausstoß um 25 Prozent reduzieren und dauerhaft Kosten einsparen soll.

Bereits seit 17 Jahren ist in der Wetterauhalle ein Blockheizkraftwerk in Betrieb. Über ein sogenanntes Nahwärmenetz werden neben der Halle selbst auch das Rathaus, der Kindergarten, ein Wohngebäude im Södeler Weg 10 sowie das angrenzende Hotel und die Gaststätte mit Wärme versorgt. Die alte Anlage war in die Jahre gekommen, eine Erneuerung stand an. Im letzten Quartal 2018 wurde sie vollständig erneuert. Neben der Kraftwärmekopplungsanlage (KWK) wurden auch hocheffiziente Pumpen installiert, der Heizkreisverteiler wurde hydraulisch und energetisch überarbeitet. Der Brennstoff wurde von Heizöl auf das umweltfreundlichere Erdgas umgestellt. Die neue Anlage hat eine thermische Leistung von 40 kW und eine elektrische von 17 kW. Vom erzeugten Strom werden zwischen 60 und 70 Prozent selbst genutzt. Der Rest wird in das öffentliche Netz eingespeist. Dadurch ergibt sich ein doppelter Nutzen, sagt Bürgermeister Eike See: »Neben der höheren Vergütung des eingespeisten Stroms durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz ergibt sich eine Kostenersparnis durch den nicht eingekauften Strom, auf den die Gemeinde ebenfalls einen Zuschlag erhält. Durch die Nutzung von Fördermitteln lohnt sich die Erneuerung für die Gemeinde besonders.«

Die Investition wird über Fördermittel des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) finanziert, genauso wie zuvor ein neues Bauhoffahrzeug und die Erneuerung der Heizung in der Sporthalle Wohnbach. In diesem Jahr ist die energetische Sanierung eines Gemeindegebäudes in der Waldstraße geplant. See: »Dadurch sinken die Betriebskosten deutlich. Die eingesparten Mittel können wir an anderer Stelle sinnvoll in die Zukunft unserer Gemeinde investieren.«

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