Grünes Lob für »Duo See/Weber«

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Wölfersheim (pm). Die Wölfersheimer Grünen freuen sich über den Beschluss zum Bebauungsplans »Füllgesgärten, IV. Bauabschnitt«, habe man doch mit zwei Anregungen Erfolg gehabt: keine Schottergärten sowie Festschreibung der Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser. »Und das dank der Mithilfe des Bürgermeisters und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung«, schreiben die Grünen in einer Pressemitteilung.

Fraktionsvorsitzender Michael Rückl: »Der Plan hatte die etwas unschöne Vorgeschichte einer nicht entzifferbaren Planskizze. Auch zur endgültigen Beschlussfassung lag sie erst nach Anmahnung vor. Dann aber beantragten wir, das ganze Gebiet als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen, Schottergärten auszuschließen und Regenwasser gemäß der gesetzlichen Regelungen als Brauchwasser zu nutzen.«

Von der kompletten Verkehrsberuhigung habe der Bürgermeister abgeraten. Sie stünde im Gegensatz zur gewünschten, aber von den Verkehrsbehörden bislang abgelehnten Entlastungstraße. Die Grünen zogen daraufhin diesen Antrag zurück.

Anders bei den beiden anderen Anliegen. Rückl: »Eike See fand sie gut. Riet aber dazu, sie in die Kaufverträge hineinzuschreiben. Grummeln bei der SPD - die fand das generell nicht so gut.« Bezüglich der Abstimmung spricht Rückl jedoch von einer »Sternstunde des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Gerhard Weber«. Der habe kurzerhand den Bebauungsplan inklusive der modifizierten Änderungsvorschläge der Grünen zur Abstimmung gestellt. Und die »perplexe SPD« habe zugestimmt.

Eigene Partei eingefangen

»Das Einfangen der eigenen SPD hatte schon was«, so Rückl. »Die Füllgesgärten sind das letzte größere Baugebiet der Gemeinde. Auch mit einem Teil sozialen Wohnungsbaus. Es wird nicht mehr so weiter gehen ›wie immer‹. Das ist offenbar auch dem Bürgermeister klar.« Die beiden Grünen-Anliegen stünden symbolisch dafür. Sie möglich gemacht zu haben, dafür gebühre dem Duo See/Weber Lob.«

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