Grüne: Rewe-Lkw-Verkehr nicht durch Wölfersheim

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Das Verkehrsgutachten zum geplanten Rewe-Logistikzentrum bei Berstadt prognostiziere weiterhin 25 Prozent des gesamten Lkw-Verkehrs durch die Wölfersheimer Ortslage, sagen die Grünen in der Gemeindevertretung. Dass es anders gehe, zeige das Beispiel Henstedt-Ulzburg vor den Toren Hamburgs. Dort solle ein mit Berstadt vergleichbares Lager entstehen. Die Gemeinde habe mit dem Konzern ausgehandelt, dass 97 Prozent der Rewe-eigenen Lkw aus der Ortslage draußen bleiben. Die Wölfersheimer Grünen setzen sich zwar weiterhin gegen das Logistikzentrum ein. Für den Fall, dass es aber dennoch errichtet wird, fordern sie in einem Antrag für die nächste Parlamentssitzung den Gemeindevorstand zu entsprechenden Verhandlungen mit dem Unternehmen auf.

Das Verkehrsgutachten zum geplanten Rewe-Logistikzentrum bei Berstadt prognostiziere weiterhin 25 Prozent des gesamten Lkw-Verkehrs durch die Wölfersheimer Ortslage, sagen die Grünen in der Gemeindevertretung. Dass es anders gehe, zeige das Beispiel Henstedt-Ulzburg vor den Toren Hamburgs. Dort solle ein mit Berstadt vergleichbares Lager entstehen. Die Gemeinde habe mit dem Konzern ausgehandelt, dass 97 Prozent der Rewe-eigenen Lkw aus der Ortslage draußen bleiben. Die Wölfersheimer Grünen setzen sich zwar weiterhin gegen das Logistikzentrum ein. Für den Fall, dass es aber dennoch errichtet wird, fordern sie in einem Antrag für die nächste Parlamentssitzung den Gemeindevorstand zu entsprechenden Verhandlungen mit dem Unternehmen auf.

"Die Befürworter des Zentrums betonen, dass durch dessen Errichtung nahe der Autobahn der heutige Lkw-Pendelverkehr zwischen Rosbach und Hungen entfalle. Der führt seit vielen Jahren durch die Wölfersheimer Ortslage", sagt Fraktionsvorsitzender Michael Rückl. Es sei nicht zu verstehen, warum nach einer möglichen Inbetriebnahme "weiterhin ca. 25 Prozent des Lkw-Verkehrs, ungefähr 375 Lkw jeden Tag", durch Wölfersheim fahren sollen.

Die Grünen fordern zudem die Durchbindung bestehender Radwegeverbindungen. Rückl: "Die Radwege aus Wohnbach und vor allem von Wölfersheim her enden am Bahnübergang über die B 455 und damit ca. 200 m vor dem geplanten Standort. Wenn hier schon ein künftig großer Arbeitgeber für Wölfersheim entstehen soll, dann sollte auch dessen Erreichbarkeit für umweltfreundliche Mobilität mitgedacht werden." Auch hier sei Henstedt-Ulzburg Vorbild, wo Rewe zugesagt habe, den Ausbau von Radewegen und E-Mobilität zu fördern.

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