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Gewerbeflächenverkauf: Wölfersheim vorn

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Wölfersheim (pm/en). Aus den kürzlich veröffentlichten neuesten Daten der Wetterauer Wirtschaftsförderung ergibt sich für den Wölfersheimer Bürgermeister Rouven Kötter »klares Fazit«: Die wirtschaftsorientierte Wölfersheimer Kommunalpolitik habe es wieder geschafft, trotz ungünstiger Rahmenbedingungen positive wirtschaftliche Daten zu erwirtschaften.

Wölfersheim (pm/en). Aus den kürzlich veröffentlichten neuesten Daten der Wetterauer Wirtschaftsförderung ergibt sich für den Wölfersheimer Bürgermeister Rouven Kötter »klares Fazit«: Die wirtschaftsorientierte Wölfersheimer Kommunalpolitik habe es wieder geschafft, trotz ungünstiger Rahmenbedingungen positive wirtschaftliche Daten zu erwirtschaften.

»Wölfersheim verfügt über ein geringes Pro-Kopf-Einkommen, so dass das Einkommenssteueraufkommen und der Kaufkraftwert recht niedrig sind«, erläutert Kötter. Trotz dieser unvorteilhaften Ausgangsposition könnten sich die wirtschaftspolitischen Resultate der Gemeinde sehen lassen. Ein Indiz dafür sei die Statistik der Gewerbeflächenverkäufe zwischen 2000 und 2009, die kürzlich die Wirtschaftsförderung Wetterau (WFG) veröffentlicht hat.

Darin zeige sich deutlich die kontinuierliche Arbeit, so Kötter. Nur in einem Jahr habe man die größte addierte Fläche aller Wetterauer Kommunen verkauft.

2009 belege man hinter Butzbach Rang 2, im Gesamtzeitraum aber deutlich Platz 1 der Statistik: »Fast 19 Prozent der Gewerbeflächen, die in den letzten zehn Jahren in der Wetterau verkauft wurden, haben zu Neugründungen, Erweiterungen, Umsiedlungen und vor allem Arbeitsplätzen in Wölfersheim geführt.«

Auch 2011 sei die Förderung der Wirtschaft einer der Schwerpunkte. Kötter betonte, dass nicht nur der Gewerbesteuerhebesatz erneut konstant gehalten worden sei, sondern auch weiterhin mit Augenmaß Flächen für die Entwicklung von Unternehmen zur Verfügung gestellt würden.

Wölfersheim sei nicht mehr wie zu Zeiten der Preag von einem großen Arbeitgeber abhängig, vielmehr stünden die Gewerbe- und Industriegebiete auf vielen Füßen. Zahlreiche Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen sorgten für einen interessanten Branchen- und Produktmix. Dank dieser breiten Aufstellung habe die Gemeinde auch wirtschaftlich schwierige Zeiten verkraften können.

Man wolle keine schnelllebige, rasante und riskante Entwicklung, sondern eine stetige, kontinuierliche und solide. »Werte schafft man nicht von Quartal zu Quartal, sondern von Generation zu Generation«, so Kötter abschließend.

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