Vom Metallbau über das Straßenwesen und Architektur: Die Jugendlichen der Singbergschule haben online viel Wissenswertes erfahren. FOTO: PV
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Vom Metallbau über das Straßenwesen und Architektur: Die Jugendlichen der Singbergschule haben online viel Wissenswertes erfahren. FOTO: PV

So geht eine Berufsbörse 2.0

  • vonred Redaktion
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Wölfersheim(pm). Was macht man, wenn man eine große Veranstaltung plant, aber ein neuartiges Virus das öffentliche Leben stark einschränkt und größere Zusammenkünfte verhindert? Eine Möglichkeit ist die Absage.

Die Berufsbörse, die größte Veranstaltung der Singbergschule, in diesem Jahr einfach ausfallen zu lassen, kam für das Team der Berufsorientierung (BO) nicht infrage. Doch wie sollte eine Alternative aussehen? Wie so oft in diesen Zeiten fiel die Wahl schnell auf das Internet. Doch einfach Videokonferenzen zu veranstalten, schien wenig Erfolg versprechend. Es stand zu befürchten, dass die Schülerinnen und Schüler sich wenig bis gar nicht einbringen.

Unternehmen und Eltern helfen

Also bat das BO-Team die Referentinnen und Referenten der vergangenen Jahre, kurze Videos über ihren Beruf zu erstellen. Auch Eltern wurden kontaktiert, Kolleginnen und Kollegen, Freunde, Verwandte. Am Ende standen 27 Videos, die die Schülerinnen und Schüler Mitte November zwei Wochen lang auf der SchulHomepage einsehen konnten. Vom Metallbau über das Straßenwesen und Architektur konnte die Singbergschule auf diesem Weg viel bieten. Damit dürfte die Berufsbörse in diesem Jahr einzigartig im Wetteraukreis und womöglich darüber hinaus gewesen sein. Zu sehen gab es Videos von lokalen Unternehmen wie der Firma Repp, dem Friseursalon Sterle oder auch dem Autohaus Wabersich. Wer eine Karriere nach dem Studium anstrebt, wurde mit Videos etwa über den Zahnarztberuf, Architektur oder der Bundesbank fündig. Die Schülerinnen und Schüler nahmen das Angebot auch an. Eine Onlineumfrage ergab, dass sie sich die Videos anschauten und die Börse insgesamt für gut befanden.

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