An zwei Terminen haben die Fußballer 6000 Liter Wasser in Gießkannen zu den Bäumen getragen.	FOTO: PV
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An zwei Terminen haben die Fußballer 6000 Liter Wasser in Gießkannen zu den Bäumen getragen. FOTO: PV

Fußballer gießen Bäume

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Wölfersheim (pm). Die Niederschläge der vergangenen Monate sind überschaubar, und der Waldboden ausgetrocknet. Es herrscht erhöhte Waldbrandgefahr, und gerade junge Bäume leiden unter der Trockenheit. Jetzt gab es dieser Tage eine Gießaktion, an der sich die Wohnbacher und Melbacher Fußballer beteiligten. Mehrere Tausend Liter Wasser wurden mit Gießkannen im Wald verteilt.

Bäume wie Weißtanne, Baumhasel und Wildbirne wurden im vergangenen Jahr im Södeler Wald gepflanzt. Die Wurzeln der kleinen Bäume sind, wie Förster Eckhard Richter sagte, oft noch nicht besonders ausgeprägt und reichen nicht tief in den Boden. Größere Pflanzen hätten es mit ihrem ausgeprägten Wurzelsystem oft leichter, an Wasser zu gelangen.

Im Wald sei es eigentlich unüblich, junge Bäume zu wässern. Die Ausfallquote liege demnach je nach Baumart und Wuchsbedingungen zwischen 0 und 100 Prozent. Wie Richter weiter erklärte, rechne man durch das Gießen mit einem wesentlich niedrigeren Verlust. Eine Aktion dieser Art habe man im Forstamt erstmals durchgeführt. Leider seien die Niederschläge der vergangenen Tage bei Weitem nicht ausreichend gewesen. Bleibe es bei den geringen Niederschlägen, müsste die Gießaktion möglicherweise wiederholt werden. »Der Wald wird nicht nur bewirtschaftet, sondern dient auch der Freizeitgestaltung und ist ein wertvoller Naturraum, den die Menschen zu schätzen wissen. Ich bin mir sicher, dass sich bei einer erneuten Aktion viele Helfer finden und noch viel mehr Menschen bereit sind, sich zu beteiligen. Die Fußballer aus Melbach und Wohnbach waren sofort zur Stelle und haben mit angepackt«, sagte Bürgermeister Eike See.

Insgesamt drei Stunden waren die beiden Gruppen im Wohnbacher und im Södeler Wald unterwegs. An verschiedenen Stellen wurde das von Bauhofmitarbeiter Erhard Huber angelieferte Wasser verteilt. Förster Richter instruierte die Helfer. Insgesamt wurden an beiden Terminen je etwa 6000 Liter mit Gießkannen zu den Bäumen getragen. Das Wasser wurde aus der Södeler Weed entnommen.

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