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Beim Schutz vor Verkehrslärm an der B455 in Melbach sehen FWG-Vorsitzender Arthur Ottenbreit und der FWG-Kandidat Peter Lienert noch Nachholbedarf.

Für mehr Lärmschutz an der Bundesstraße

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Wölfersheim (pm). Kürzlich veranstaltete die Freie Wählergemeinschaft Wölfersheim einen coronagerechten Ortstermin in Melbach. Der Melbacher FWG-Kandidat Peter Lienert hatte zu diesem Termin eingeladen, um auf die Probleme entlang der Bundesstraße B 455 (Melbacher Ortsumgehung) hinzuweisen.

Die B 455 sei im Bereich der Ortsumgehung Melbach - bis auf die beiden Kreuzungsbereiche - ohne Geschwindigkeitsbeschränkung befahrbar, erklären die Freien Wähler in einer Mitteilung. Bedingt durch die leichte Tallage entstehe ein Lärmpegel, der in weiten Teilen des alten Ortskerns von Melbach störend sei. Und Lärm mache auf Dauer auch krank. »Die Gesundheit unserer Bürger steht für uns an wichtiger Stelle. Es sollten daher alle in Betracht kommenden Möglichkeiten genutzt werden, um unsere Bürger vor Lärmschäden zu bewahren«, so die FWG. Durch geeignete Lärmschutzmaßnahmen könnten hier die Melbacher Bürger vor dem Straßenlärm geschützt werden.

Betrifft auch andere Wohngebiete

Bei dem Vororttermin wurde festgehalten, dass die FWG sich dafür einsetzen will, prüfen zu lassen, ob an der Bundesstraße Schallschutzmaßnahmen angezeigt sind.

Das Bundesimmissonsschutzgesetz war im vergangenen August dahingehend geändert worden, dass die Lärmschutzwerte, auch für bereits bestehende Bundesstraßen, abgesenkt werden sollen. Werden die neuen Grenzwerte überschritten, bestehe grundsätzlich ein Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen. Die Senkung der Lärmschutzwerte betreffe auch alle anderen Wohngebiete entlang der Bundesstraße 455. Beispielgebend solle erneut geprüft werden, ob die Lärmschutzwand an der Ortsausfahrt Wölfersheim in Fahrtrichtung Melbach verlängert werden kann. »Bei steigendem Verkehrsaufkommen in der Region in und um Wölfersheim darf der Lärmschutzaspekt für unsere Einwohner nicht in Vergessenheit geraten. Die FWG wird einen entsprechenden Antrag in die neue Gemeindevertretung zur Beratung einbringen«, heißt es abschließend.

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