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Im Frühjahr soll der Bau des neuen Kindergartens beginnen

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Wölfersheim-Berstadt (en). Der Gemeindevorstand hat bereits entschieden, am kommenden Montag steht er bei der Gemeindevertretung auf der Tagesordnung: Der Kindergartenneubau in Berstadt nimmt konkrete Formen an.

Wölfersheim-Berstadt (en). Der Gemeindevorstand hat bereits entschieden, am kommenden Montag steht er bei der Gemeindevertretung auf der Tagesordnung: Der Kindergartenneubau in Berstadt nimmt konkrete Formen an.

Da es sich um ein sehr umfangreiches und wichtiges Vorhaben handele, will Bürgermeister Rouven Kötter jedoch vorschlagen, die Beschlussvorlage zunächst in den Ausschüssen zu beraten und im Dezember in der Gemeindevertretung darüber zu beschließen.

Der Startschuss zu den Planungen fiel bereits 2006: Man prüfte, ob der bestehende Kindergarten renoviert werden sollte oder ein Neubau an der Mehrzweckhalle sinnvoller wäre. Und entschied sich für zweiteres. »Gegenüber unserer Ursprungsplanung hat sich die nun erarbeitete Vorlage aber wesentlich verändert«, berichtet Bürgermeister Kötter. Die gestiegenen Ansprüche der Eltern, aber auch die neuen gesetzlichen Vorgaben in Sachen Kleinkindbetreuung hätten völlig neue Rahmenbedingungen geschaffen.

Der nun geplante Anbau soll als integrierter Teil der Mehrzweckhalle Platz für drei Gruppen bieten: In der Regelgruppe finden bis zu 25 Kinder zwischen 3 und 6 Jahren Platz, in der altersgemischten Gruppe mit 15 Plätzen können 5 Zweijährige betreut werden, und in der geplanten Nestgruppe dürfen maximal 10 Kinder von zwei Jahren aufgenommen werden.

»Durch diese neue Planung werden wir nicht nur den Bedürfnissen von Eltern und Kindern besser gerecht und setzen die gesetzlichen Vorgaben um, vielmehr sichern wir uns durch die 15 Kleinkindplätze auch Fördergelder für den Bau«, erläuterte Kötter die Gründe für die Planänderung.

Auch die Vereine sollen bald mehr Platz haben: Kindergarten und Mehrzweckhalle werden durch einen Zwischenbau verbunden, der den Nutzern der Mehrzweckhalle mehr Platz für Sportgeräte bietet. Durch den Keller darunter entstehen weitere räumliche Möglichkeiten.

Die Planungen wurden gemeinsam von Verwaltung, Kindergartenleitung und Architektin Daniela Wagner durchgeführt.

Insgesamt werden die Parlamentarier über den Startschuss ein 1,3-Millionen-Euro-Projekts zu entscheiden haben. Rund 40 Prozent davon muss die Gemeinde tragen, der Rest sind laut Kötter Zuschüsse und Förderdarlehen.

Parallel zur Diskussion in den Gremien wird bereits der Bauantrag vorbereitet, die Gewerke sollen in den nächsten Monaten ausgeschrieben werden, damit mit dem Bau im Frühjahr 2011 begonnen werden kann.

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