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Hier lässt es sich gut ausruhen: Der Protoptyp der »Wölfersheim Bank« am Waldrand bei Södel lädt schon einmal zum Verweilen ein.

Entspannung am Waldrand

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Wölfersheim (pm). In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter des Wölfersheimer Bauhofs an verschiedenen Stellen im Gemeindegebiet neue Mülleimer aufgehängt, Fahrradständer montiert und Bänke aufgestellt. Am Rand des Södeler Waldes wurde der Prototyp einer neuen »Wölfersheim Bank« aufgestellt. Der Prototyp wurde von der Gemeinde selbst konzipiert und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen produziert, teilt die Verwaltung mit.

Massive Konstruktion

Vor einigen Tagen trafen sich der im Rathaus zuständige Fachbereichsleiter Christopher Ahlemeyer und die Bauhofmitarbeiter Jan Becker, Roland Wagner und Markus Lachmann, um sich über Details zur neuen Bank auszutauschen.

Darüber hinaus waren Bauhofleiter Dieter Bonarius und Schreiner Ernst Wöll am Projekt beteiligt. Entworfen wurde die Bank von Christopher Ahlemeyer und Sebastian Göbel. Die Unterkonstruktion wurde aus massivem Edelstahl von einer Reichelsheimer Firma gelasert, die Banklatten wurden von einer Florstädter Schreinerei geliefert. Nachdem das Holz gestrichen und entsprechende Fundamente hergestellt waren, konnten die Grundgestelle beplankt werden. »Die Bank macht optisch einiges her, wir haben aber noch etwas Optimierungspotential«, berichtet Ahlemeyer. Um die Sitzposition zu verbessern soll die endgültige Version der Bank eine etwa zehn Zentimeter höhere Rückenlehne erhalten, die den Kopf abstützen soll.

Weiterer Schutz vor Vandalismus

Die Bank selbst ist stabil, soll aber durch eine weitere Querstrebe besser gegen Vandalismus gesichert werden. Zudem wird geprüft, ob man statt der Banklatten auch einen Belag aus Recyclingkunststoff verwenden kann.

»Auch bei so kleinen Projekten wie diesem arbeiten die verschiedensten Bereiche von Verwaltung und Bauhof Hand in Hand. So ist es möglich, gemeinsam kreative Ideen und Projekte wie dieses umzusetzen. Davon profitieren unterm Strich alle Bürgerinnen und Bürger«, lobte Bürgermeister Eike See.

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