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Bürgermeister Eike See ehrt die Jahrgangsbesten der Singbergschule.

»Der Komödie dreizehnter Teil«

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Wölfersheim (pm). Die 59 Abiturientinnen und Abiturienten der Singbergschule haben vergangene Woche in der festlich geschmückten Wetterauhalle ihren Abschluss gefeiert. Trotz des Abi-Buch-Titels »Der Komödie dreizehnter Teil« wurde es am Ende der Veranstaltung noch einmal wehmütig.

Bei seiner Begrüßung dankte Schulleiter Olaf Bogusch den Eltern und hob deren wichtige Rolle bei einem erfolgreichen Schulabschluss hervor. Weiter dankte er den Lehrkräften der Singbergschule, die die Schüler viele Jahre mit ihrem Engagement unterstützt hatten.

Bestdurchschnitt von 2,4 erreicht

Hannah Doll bedankte sich stellvertretend für alle Abiturienten in der Schüler-Rede ebenfalls bei den Eltern und Lehrkräften. Die Annehmlichkeiten des Lebens im »Hotel Mama« hätten alle zu schätzen gewusst.

Bei seinem Grußwort hob Bürgermeister Eike See die Entbehrungen, die die Abiturienten in den vergangenen Monaten hingenommen hätten, hervor. Als Geschenk hatte er einen »ABI-Baum« im Gepäck: Im Zuge der Initiative »10 000 Bäume für 10 000 Wölfersheimer« soll ein Jahrgangsbaum für den Abiturjahrgang 2021 gepflanzt werden, an dem sich die Ehemaligen treffen und an »Freunde, Schule, Anstrengungen und das Erreichte« erinnern können. Der Baum soll im Oktober gepflanzt werden.

Der Vorsitzende des Fördervereins der Wölfersheimer Schulen, Thomas Gerlach, wies in seiner Rede auf die jahrelange gute Zusammenarbeit zwischen der Singbergschule und der Gemeinde Wölfersheim hin. Mit den Worten der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach erinnerte er die Schüler an ihren Gestaltungsauftrag für die Zukunft: »Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt von morgen aussieht.«

In seiner Abschlussrede würdigte Studienleiter Franz Wild die Leistungen der Abiturientinnen und Abiturienten, die dafür sorgten, dass zum zweiten Mal hintereinander ein Durchschnittsbestwert von 2,4 erreicht wurde. Daher hätten sich die Absolventen nach neun Jahren Singbergschule und über 10 000 Unterrichtsstunden nun auch ihre festliche Feierstunde verdient.

Patrick Eulenkamp vom Schulelternbeirat gab den Abiturienten vonseiten der Eltern ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg: So sollen diese sich nicht entmutigen lassen, wenn etwas nicht nach Plan laufe, denn nicht alles funktioniere immer beim ersten Mal. Auch wünschten sich die Eltern, dass ihre Kinder zukünftig zielstrebig, aber nicht rücksichtslos agieren werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung verabschiedeten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler noch drei langjährige Schulleitungsmitglieder mit rührenden Worten und Gesten: Die stellvertretende Schulleiterin Renate Schäfer, Studienleiter Franz Wild und Fachbereichsleiter des FB II Uwe Müller hätten immer ein offenes Ohr für die Belange der Schüler gehabt und durch ihr Engagement maßgeblich dazu beigetragen, dass sich diese an der Singbergschule wohlgefühlt haben.

Viele Ehrungen für besondere Leistung

Für ihre besonderen Leistungen wurden folgende Schülerinnen und Schüler geehrt: Melissa Erdmann und Manuel Koch bekamen den Meyer-Wächter-Preis für besondere Leistungen im Bereich Sprache und Literatur, ausgelobt vom Förderverein der Wölfersheimer Schulen. Franca Hoßfeld erhielt eine Auszeichnung für besondere Leistungen im Bereich »Demokratie leben!«. Katharina Bartholmei wurde für besondere Leistungen im Fach Philosophie geehrt, Alyssa Schönwolf für solche im Fach Mathematik. Besondere Leistungen im Fach Physik erbrachten Luise Kling und Alyssa Schönwolf, Manuel Koch und Katharina Bartholmei im Fach Biologie. Jennifer Willaschek wurde für besonderes soziales Engagement im Schulsanitätsdienst geehrt.

Manuel Koch (1,0), Katharina Bartholmei (1,0) und Alyssa Schönwolf (1,1) erhielten Bestnoten und wurden als Jahrgangsbeste für ihre Leistungen ausgezeichnet.

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