Pro und Kontra

Bürgermeister Eike See besucht Rewe-Gegner

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Dieser Termin verspricht, spannend zu werden: Bürgermeister Eike See und die Gegner des geplanten Rewe-Logistikzentrums wollen am Sonntag ins Gespräch kommen. See ist von der Bürgerinitiative (BI) "Bürger für Boden" eingeladen worden. Das Treffen ist für Sonntag, 16. September, um 15 Uhr auf dem Echzeller Römerhof geplant, direkt neben der für das Logistikzentrum vorgesehenen Fläche. Dort treffen sich die BI-Mitglieder regelmäßig auch mit Gästen, um ihrem Protest öffentlichen Ausdruck zu verleihen.

Dieser Termin verspricht, spannend zu werden: Bürgermeister Eike See und die Gegner des geplanten Rewe-Logistikzentrums wollen am Sonntag ins Gespräch kommen. See ist von der Bürgerinitiative (BI) "Bürger für Boden" eingeladen worden. Das Treffen ist für Sonntag, 16. September, um 15 Uhr auf dem Echzeller Römerhof geplant, direkt neben der für das Logistikzentrum vorgesehenen Fläche. Dort treffen sich die BI-Mitglieder regelmäßig auch mit Gästen, um ihrem Protest öffentlichen Ausdruck zu verleihen.

Welche Vorteile für Wölfersheim?

"Es freut uns, dass sich mit dem Wölfersheimer Bürgermeister einer der Verantwortlichen des umstrittenen Projekts der Auseinandersetzung stellt", schreibt Anette Breit im Namen der BI in einer Pressemitteilung. "Wir erwarten eine kontroverse Diskussion und von Eike See Aussagen zu den Vorteilen der Rewe-Ansiedlung für Wölfersheim. Zuletzt hatte er sich ja geweigert, gegenüber der Gemeindevertretung den kalkulierten Nutzen offenzulegen."

Zum Hintergrund: In der jüngsten Gemeindevertretersitzung hatten die Grünen wissen wollen, wie hoch die Einnahmen der Gemeinde Wölfersheim durch die Rewe-Ansiedlung sind. Bürgermeister See hatte von "erheblichen Einnahmen" gesprochen, selbst im schlechtesten Fall. Mit welchen Zahlen man rechne, hatte er allerdings nicht offengelegt, um sich später nicht von den Projektgegnern darauf festnageln zu lassen, wie er sagte.

Ob das Logistikzentrum realisiert wird, ist nach Ansicht der BI noch immer offen. "Nicht alle Eigentümer wollen ihr Land der Gemeinde verkaufen, und über allem schwebt nach wie vor die Verbandsklage des BUND", sagt Breit. Daher lohne es sich, weiter "für die Verhinderung dieses monströsen Bauwerks zu streiten". Die BI begrüße es sehr, dass See sich der Diskussion am kommenden Sonntag stellen wolle.

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