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Wollen den Wald der Zukunft bauen: SPD-Gemeindevertreterin Susanne Beimel mit dem Biolandwirt und Bauausschussvorsitzenden Jens Dieffenbach.

An Klimaverhältnisse anpassen

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Wölfersheim (pm). »Der Anblick einiger Waldstücke in der Wölfersheimer Gemarkung kann einen traurig stimmen. Abgestorbene und vertrocknete Bäume sind an einigen Stellen leider keine Seltenheit mehr. Zu trocken und zu heiß, so kann man die Ursachen für diesen Umstand kurz umschreiben. In den letzten drei Jahren hat das Klima dem Wald stark zugesetzt.

Und deswegen ist es an der Zeit, zu handeln«, erklärt SPD-Gemeindevertreterin Susanne Beimel in einer Pressemitteilung.

Deshalb brachte die Wölfersheimer SPD unlängst einen Antrag ein, der die Aufforstung in den Wölfersheimer Wäldern ermöglichen soll. In den Augen der Sozialdemokraten ist es wichtig, »unverzüglich und mit Nachdruck mit der Neuaufforstung an den geschädigten Stellen zu beginnen«.

Besonderes Augenmerk müsse darauf liegen, den Wald der Zukunft an die neuen klimatischen Verhältnisse anzupassen, denn fast alle heimischen Nadelbäume sowie Birken und Buchen kämen mit dem trockenen und heißen Klima nicht zurecht. Das bedeute, zukünftig Bäume anzupflanzen, die Trockenheit und Hitze besser vertragen.

»Als Biolandwirt liegt mir die Vitalität unsere Wälder besonders am Herzen«, versichert Jens Dieffenbach, der als Vorsitzender des Bauausschusses der Wölfersheimer SPD-Fraktion angehört. »Denn als langlebiges Ökosystem steht der Wald für Artenvielfalt und einen selbstregulierenden Stoffkreislauf. Das heißt, der Wald produziert aus eigener Kraft heraus stetig neue Biomasse. Wenn nun durch klimatische Bedingungen Bäume absterben oder vertrocknen, fehlt ein Glied in diesem Stoffkreislauf.« Daher freue er sich besonders über das schnel- le Eingreifen der Wölfersheimer SPD, damit die beeinträchtigten Flächen schnell wiederaufgeforstet werden könnten.

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