Die Viertklässler der Wettertalschule möchten mit dem Projekt "Zeitung in der Grundschule" auf ihre Aktion "Zu Fuß zur Schule" aufmerksam machen.	FOTO: PM
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Die Viertklässler der Wettertalschule möchten mit dem Projekt »Zeitung in der Grundschule« auf ihre Aktion »Zu Fuß zur Schule« aufmerksam machen. FOTO: PM

Zu Fuß zur Wettertalschule

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Bad Nauheim. Die Klasse 4a der Wettertalschule nimmt am Projekt »Zeitung in der Grundschule« der Wetterauer Zeitung und der Ovag teil. Die pädagogische und organisatorische Betreuung leistet wieder das »Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren« (IZOP) in Aachen. Hier kommt der erste Artikel der Klasse, der sich mit der Aktion »Zu Fuß zur Schule« befasst.

Alle Kinder der Wettertalschule zeigten großen Einsatz, indem sie zwei Wochen lang zu Fuß zur Schule kamen. »Zu Fuß zur Schule« ist ein Projekt, das unter anderem vom Kinderhilfswerk und vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) unterstützt wird. Es hat an der Wettertalschule, die Bewegung und Gesundheit fördert, schon Tradition.

Stempel für Bewegungspass

Kinder der Klasse 4a berichten: Verkehr und Umweltschutz sind Themen, die nur schwerlich miteinander in Verbindung gebracht werden können. Wenn man den schleppenden Ausbau der deutschen Elektromobilität mit all ihren benötigten Infrastrukturen anschaut oder auch die aktuellen Entwicklungen beim Ausbau der A49 verfolgt, wird deutlich, wie aktuell die Themen Verkehr und Umwelt sind.

Genau hiermit haben wir, die Schüler und Schülerinnen der Wettertalschule Rödgen/Schwalheim, uns auseinandersetzt. Denn: Die Wettertalschule ist eine Umweltschule. Uns ist bewusst, dass Abgase der Umwelt schaden, und deshalb möchten wir in diesem Artikel auf unser jährliches Projekt »Zu Fuß zur Schule« aufmerksam machen. Wir möchten die Abgase reduzieren, und so sollten unsere Eltern, wenn möglich, morgens und mittags das Auto stehen und uns Kinder zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller in die Schule gehen beziehungsweise fahren lassen.

Die Aktion startete zwei Wochen vor den Herbstferien. Die gesamte Wettertalschule hat mitgemacht! Jedes Kind bekam einen Bewegungspass. An den Tagen, an denen wir nicht mit dem Auto gefahren wurden, bekamen wir einen Stempel. Ziel war es, möglichst viele Stempel in zwei Wochen zu sammeln.

Schnell sind uns die Vorteile von »Zu Fuß zur Schule« klar geworden. Wir Kinder hatten regelmäßige Bewegung, konnten mit unseren Freunden auf den Schulwegen reden und haben gelernt, uns selbstständiger und sicherer im Straßenverkehr zu bewegen. Aber nicht nur wir Kinder profitieren, sondern auch unsere Eltern. Keine stressigen »Fahrdienste« vor der Arbeit, kein Stau vor der Schule und das gute Gefühl, dass ihr Kind so groß ist, dass es selbstständig den Schulweg zurücklegen kann. Klar, die Erst- und Zweitklässler wurden von Erwachsenen oder von größeren Kindern in Laufgruppen begleitet, aber bald sind auch sie so groß, dass sie das allein schaffen.

Unnötige Fahrten schaden

Über all diesen guten Effekten von »Zu Fuß zur Schule« steht jedoch der Schutz der Umwelt und das Bewusstmachen, wie sehr wir durch unnötige Autofahrten dieser schaden. Die Abgase der Autos sind mitverantwortlich dafür, dass sich unser Klima ändert und seltene Tier und Pflanzenarten für immer aussterben. Jeder Weg, den wir zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zurücklegen, verringert den Verkehr und damit auch die Umweltverschmutzung. Klasse 4a

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