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In der Wetterau bleibt die 7-Tage-Inzidenz auch nach dem Wochenende hoch.

News-Ticker

Corona im Wetteraukreis: RKI meldet Neuinfektionen und weiteren Todesfall – Inzidenz bleibt hoch

  • Alexander Gottschalk
    vonAlexander Gottschalk
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Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigt die Corona-Kurve in der Wetterau wieder nach oben. Die Inzidenz ist fast unverändert hoch. Der News-Ticker.

  • Das Coronavirus beherrscht den Alltag in der Wetterau komplett.
  • Täglich melden Kreis und Gesundheitsamt steigende Corona-Fallzahlen.
  • Ein weiterer Todesfall ist im Wetteraukreis hinzugekommen.

Update vom Montag, 16.11.2020, 7.37 Uhr: Im Wetteraukreis ist die Zahl der Corona-Fälle von Sonntag auf Montag moderat gestiegen - was daran liegen kann, dass am Wochenende erfahrungsgemäß weniger Infektionen bekannt werden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilt (Stand: 16.11.2020, 0.00 Uhr), kamen 17 Fälle hinzu, womit die Gesamtzahl auf 2.219 bestätigte Infektionen steigt. Außerdem ist es eine weitere Person in der Wetterau mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt gibt es seit Beginn der Pandemie 26 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag verschwindend leicht auf 142,4 Infektionen auf 100.000 Einwohner gesunken.

Corona im Wetteraukreis: RKI meldet über 140 Neuinfektionen – Inzidenz zieht kräftig an

Update vom Sonntag, 15.11.2020, 10.24 Uhr: Wie ist die Corona-Lage in der Wetterau? Um diese Frage zu beantworten, braucht es am Wochenende den Blick auf die Daten des Robert Koch-Institutes (RKI). Der Landkreis selbst dürfte gewohntermaßen erst am morgigen Montag frische Zahlen veröffentlichen. Mit dem heutigen Sonntag (15.11.2020) wurden in der Wetterau laut RKI exakt 2.202 Corona-Fälle erfasst. Das bedeutet, dass seit dem jüngsten Landkreis-Update vom Freitag 146 Neuinfektionen hinzugekommen sind. Die 7-Tage-Inzidenz stieg merklich auf 143,0 an, zuletzt war sie unter 100 gesunken. Das RKI hat zudem die Zahl der Todesfälle im Wetteraukreis aktualisiert. Auch dem Institut wurden inzwischen 25 Todesfälle gemeldet.

Wetterau: Neue Corona-Zahlen in dramatischer Woche – Neun Todesfälle in fünf Tagen 

Update vom Freitag, 13.11.2020, 15.31 Uhr: Was die Corona-News in der Wetterau betrifft, kann man diese Woche wohl getrost als eine der düstersten der vergangenen Monate bezeichnen. Daran ändert auch der heutige Freitag (13.11.2020) nichts. Mehr noch: Der Kreis meldet heute am fünften Tag in Folge Todesfälle. Ein 85 Jahre alter Mann aus Bad Vilbel und eine 75 Jahre alte Frau aus Rosbach sind demnach an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Beide hatten Vorerkrankungen. Allein in dieser Woche sind damit neun Infizierte dem Coronavirus zum Opfer gefallen, alle Verstorbenen waren gehobenen Alters. Die Gesamtzahl der Todesfälle in der Wetterau stieg auf 25.

Gleichzeitig verzeichnete der Wetteraukreis erneut viele Neuinfektionen, 79 waren es in den vergangenen 24 Stunden an der Zahl. Das Gesundheitsamt hat seit dem Frühjahr 2056 Infektionen registriert. Die jüngsten Fälle verteilen sich im gesamten Kreisgebiet, wie zuletzt häufig. Betroffen sind Altenstadt (1), Bad Nauheim (5), Bad Vilbel (15), Büdingen (8), Butzbach (2), Echzell (2), Florstadt (3), Friedberg (10), Hirzenhain (1), Karben (7), Nidda (6), Niddatal (2), Ober Mörlen (3), Ortenberg (1), Reichelsheim (5), Rosbach (5), Wölfersheim (2) und Wöllstadt (1).

Corona in der Wetterau: Mehr Infizierte, aber offizielle Inzidenz sinkt

Bei der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz greift der Wetteraukreis auf die Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) zurück, um Verwirrung zu vermeiden. Das RKI gibt die Inzidenz heute mit 99,2 an, deutlich niedriger als am Vortag, hat aber auch 100 Corona-Fälle weniger gelistet als das hiesige Gesundheitsamt. Übrigens: Auch bei den Todesfällen hängt das RKI leicht hinterher, dort wurden bislang nur 22 gemeldet.

Als akut infiziert gelten in der Wetterau aktuell 1084 Menschen, ein Plus von 77. Jeweils ein Infizierter mehr wurde in stationärer Behandlung (63) beziehungsweise auf der Intensivstation aufgenommen (16). Von den 16 Intensiv-Patienten werden acht beatmet. Die Covid-Bettenkapazität in den Wetterauer Kliniken umfasst heute insgesamt 87 Betten, von denen 27 frei sind, drei mit Beatmungsmöglichkeit. In den Krankenhäusern liegen auch Patienten, die nicht im Landkreis wohnhaft sind.

So verteilen sich die Corona-Fälle am 13. November auf die Kommunen im Wetteraukreis.

Wetterau: Corona-Fall in Kita – Kreis meldet erneut zwei Todesfälle

Update vom Freitag, 13.11.2020, 09.54 Uhr: In einer städtischen Kita in Niddatal gibt es einen Corona-Fall. Der Kindergarten in der Geschwister-Scholl-Straße bleibt bis voraussichtlich Freitag, 20. November, geschlossen, wie Bürgermeister Michael Hahn gestern mitteilte. Die Entscheidung sei mit dem Gesundheitsamt der Wetterau abgestimmt. Sie sei nötig gewesen, da keine „keine kleinteilige Differenzierung der einzelnen Gruppen innerhalb der Einrichtung“ möglich sei. Ob es sich bei der infizierten Person um ein Kind oder einen der Mitarbeitenden handelt, blieb vorerst offen. Einen Ersatz für die Betreuung wird es vorerst nicht geben.

Corona in der Wetterau: Todesfälle am vierten Tag in Folge – Markantes Plus bei Neuinfektionen

Update vom Donnerstag, 12.11.2020, 15.39 Uhr: Am vierten Tag in Folge hat der Wetteraukreis heute Todesfälle gemeldet, die mit dem Coronavirus in Verbindung stehen. Eine 94 Jahre alte Frau aus Bad Vilbel und ein 76 Jahre alter Mann aus Niddatal seien an den Folgen der Covid-19-Erkrankung verstorben, hieß es. Beide hätten Vorerkrankungen gehabt. Es sind die Todesfälle Nummer 22 und 23. Innerhalb von nur vier Tagen haben somit sieben Infizierte aus der Region ihr Leben verloren. Drei der Todesfälle entfallen nach Kreis-Angaben auf den Corona-Ausbruch im Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel. Aktuell seien dort noch elf Personen infiziert, es werde versucht herauszufinden, wie das Virus in die Einrichtung kam.

In der Wetterau gibt es nun mehr als 1000 aktive Corona-Fälle. Das geht aus dem täglichen Bericht des Kreises zur Ausbreitung des Coronavirus hervor. Demnach betreut das Gesundheitsamt derzeit genau 1007 Infizierte und somit 84 Infizierte mehr als am Vortag. Über die Hälfte aller bislang festgestellten Sars-Cov-2-Fälle in der Wetterau gelten aktuell als akut.

Corona in der Wetterau: Inzidenz liegt bei 122

Seit Pandemie-Beginn wurde bei 1977 Menschen eine Infektion nachgewiesen. Seit gestern hat das Gesundheitsamt 88 Neuinfektionen erfasst. Sie verteilen sich auf Altenstadt (6), Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (10), Büdingen (8), Butzbach (8), Echzell (2), Florstadt (2), Friedberg (11), Gedern (2), Karben (6), Kefenrod (1), Nidda (4), Niddatal (2), Ober Mörlen (1), Ortenberg (1), Ranstadt (1), Reichelsheim (1), Rockenberg (2), Rosbach (7), Wölfersheim (8) und Wöllstadt (3). Die 7-Tage-Inzidenz stieg minimal auf 122. Sie wurde auf Basis der Zahlen des gestrigen Mittwochs errechnet.

In stationärer Behandlung befinden sich am heute 62 Corona-Patienten aus der Wetterau, sechs weniger als am Vortag. 15 Personen werden intensivmedizinisch behandelt. Von den 91 Covid-Betten in den Wetterauer Kliniken sind 23 frei, drei davon mit Beatmungsmöglichkeit.

So verteilen sich die Corona-Fälle am 12. November auf die Kommunen in der Wetterau.

Update vom Donnerstag, 12.11.2020, 12.13 Uhr: Eine Daten-Analyse des Online-Projekts „Corona-Data“ zeigt, wer in der Wetterau die Corona-Ausbreitung vorangetrieben hat. „Was auffällt, ist, dass eine vertikale Ausbreitung der Infektion in die vulnerablen Altersgruppen (60 bis 80+) zu beobachten ist. Das bedeutet, die Infektion wurde von jüngeren Generationen in die Risikogruppen getragen“, erklärt Initiator Michael Schrempf in einem ausführlichen WZ-Bericht zur Altersstruktur der Infizierten. So zeige sich in den vergangenen drei bis vier Wochen bei der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen ein „kontinuierliches Wachstum“ der 7-Tage-Inzidenz. In absoluten Zahlen lagen in der vergangenen Woche aber die 50-59-Jährigen mit 74 Fällen vorn.

Fünf Tote innerhalb von drei Tagen: Kreis meldet aktuelle Corona-Fallzahlen für die Wetterau

Update vom Mittwoch, 11.11.2020, 15.48 Uhr: Am heutigen Mittwoch gibt es erneut traurige Nachrichten aus der Wetterau. Der Kreis meldete zwei weitere Todesfälle. Eine 82 Jahre alte Frau und ein 85 Jahre alter Mann, beide aus Bad Vilbel und beide mit Vorerkrankung, seien an den Folgen von Covid-19 gestorben. Innerhalb von nur drei Tagen verzeichnete die Wetterau damit fünf Todesfälle, die mit Corona in Verbindung gebracht werden. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg auf 21.

Die Lage in den Krankenhäusern bleibt angespannt. Ein weiterer Infizierter musste sich in stationäre Behandlung begeben, derzeit gibt es 68 Corona-Patienten aus der Wetterau, 15 sind sogar in intensivmedizinischer Behandlung. Von den heute 93 Covid-Betten sind 24 frei, vier davon mit Beatmungsmöglichkeit. In den Wetterauer Kliniken werden nicht nur Patienten aus dem Kreis behandelt.

Corona in der Wetterau: So verteilen sich die Fälle auf die Kommunen

In den vergangenen 24 Stunden wurden für die Wetterau 72 Neuinfektionen bestätigt. Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Fälle seit Pandemie-Beginn steht somit bei 1889. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Altenstadt (2), Bad Nauheim (1), Bad Vilbel (12), Büdingen (5), Butzbach (3), Echzell (3), Florstadt (5), Friedberg (13), Karben (7), Kefenrod (2), Münzenberg (1), Nidda (2), Niddatal (4), Ober Mörlen (1), Ranstadt (1), Reichelsheim (2), Rosbach (1), Wölfersheim (3) und Wöllstadt (4). Die Zahl derer, die als akut infiziert gelten, erhöhte sich von 900 auf 923. Gleichzeitig erholten sich 47 Menschen von einer Infektion, 945 Genese gibt es bislang. Die 7-Tage-Inzidenz stieg von 112,7 auf 121.

Corona in der Wetterau: Kreis meldet weitere Todesfälle und zahlreiche Neuinfektionen

Erstmeldung vom Dienstag, 10.11.2020, 16:59 Uhr: Friedberg – Zwei weitere Todesfälle und 48 Neuinfektionen in der Wetterau – das sind die beiden wichtigsten Neuigkeiten, die am heutigen Dienstag (10.11.2020) aus dem täglichen Bericht des Kreisbüros hervorgehen. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Wetterau somit 1817 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Die jüngsten Corona-Fälle verteilen sich den Angaben nach auf Altenstadt (5), Bad Nauheim (4), Bad Vilbel (9), Büdingen (2), Butzbach (1), Echzell (1), Florstadt (4), Friedberg (5), Gedern (1), Glauburg (1), Karben (3), Kefenrod (1), Nidda (1), Niddatal (1), Ober Mörlen (1), Wölfersheim (6) und Wöllstadt (2).

Erst gestern war der Tod einer 96 Jahre alten Infizierten bekannt geworden. Jetzt seien eine 96 Jahre alte Frau aus Butzbach und ein 91 Jahre alter Mann aus Bad Vilbel an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben, teilte der Wetteraukreis mit. Nach Wochen ohne Todesfälle stieg deren Zahl somit auf insgesamt 19. Parallel kletterte auch die Zahl derer, die wegen Corona im Krankenhaus liegen, von 60 auf 67 Betroffene. Weiterhin sind 15 der Erkrankten ein Fall für die Intensivmedizin.

Corona in der Wetterau: 900 Infizierte, Inzidenz über 110

Aktuell gelten in der Wetterau 900 Menschen als corona-positiv, das sind 38 weniger als am Vortag. Die Zahl der Genesenen stieg um 84 auf insgesamt 898. Von den heute 94 Covid-Betten in den Wetterauer Kliniken sind 19 frei, vier davon mit Beatmungsmöglichkeiten. Wichtig zu wissen: In den hiesigen Krankenhäusern werden auch Patienten aus anderen Landkreisen versorgt. Umgekehrt sind Wetterauer in Kliniken außerhalb des Kreises in Behandlung.

Die 7-Tage-Inzidenz scheint sich jüngst auf konstantem Niveau einzupendeln. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen sank leicht von 116,8 auf 112,7. Allerdings: Um Verwirrung zu vermeiden übernimmt der Kreis den Wert des Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamtes (HLPUG), der sich aus den Daten des Vortages errechnet. Alle anderen Daten, die der Wetteraukreis in seinem täglichen Bericht zu den Corona-Zahlen aufführt, kommen direkt aus dem Gesundheitsamt und den Laboren.

Corona in der Wetterau: Mehr Infizierte an Schulen in der Region

Ein besonderes Augenmerk liegt in der Wetterau dieser Tage auf dem Infektionsgeschehen an den Schulen. Zuletzt seien „vermehrt“ Meldungen eingegangen, wonach Schülerinnen und Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden seien, heißt es aus dem Kreisbüro. „Wir erleben, dass das Virus in die Schulen eingetragen wird, obwohl es klare Vorgaben gibt, unter welchen Bedingungen die Schule betreten werden darf“, berichtet Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs. Kinder in deren Haushalten ein Corona-Verdachtsfall auftritt, dürfen die Schule nicht mehr betreten – auch wenn sie selbst noch nicht positiv auf Corona getestet wurden. (ag/red)

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